Ende 2025 sind rund 32.500 Prostituierte bei den Behörden in Deutschland gemeldet gewesen. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 0,7 Prozent mehr, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Trotz dieses Anstiegs lag die Zahl noch deutlich niedriger als vor der Coronapandemie. Ende 2019 waren 40.400 Prostituierte nach dem sogenannten Prostituiertenschutzgesetz angemeldet gewesen.
Die Zahl der Genehmigungen für ein Prostitutionsgewerbe blieb Ende 2025 mit rund 2170 nahezu konstant. Ende 2019 hatten 2170 Prostitutionsgewerbe eine Erlaubnis. Nicht angemeldete Prostituierte und Gewerbe sind in der Statistik nicht berücksichtigt.
Gut drei von vier angemeldeten Prostituierten waren Ende vergangenen Jahres zwischen 21 und 44 Jahre alt. Knapp jede vierte war 45 Jahre oder älter. Nur drei Prozent waren zwischen 18 und 20 Jahre alt.
Eine deutsche Staatsbürgerschaft hatten 18 Prozent aller angemeldeten Prostituierten. Die häufigste ausländische Staatsangehörigkeit war mit 35 die rumänische. Dahinter folgten die bulgarische mit elf Prozent und die spanische mit neun Prozent.
Bei 93 Prozent aller angemeldeten Prostitutionsgewerbe handelte es sich um Prostitutionsstätten wie Bordelle. Fünf Prozent der Erlaubnisse gingen an Prostitutionsvermittlungen. Die restlichen zwei Prozent entfielen auf Fahrzeuge und Veranstaltungen.
Politik
Ende 2025 rund 32.500 Prostituierte in Deutschland bei Behörden gemeldet
- AFP - 21. August 2026, 10:35 Uhr
Ende 2025 sind rund 32.500 Prostituierte bei den Behörden in Deutschland gemeldet gewesen. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 0,7 Prozent mehr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.
Weitere Meldungen
Das Kanzleramt will den Reformkurs trotz großer Vorbehalte in der Bevölkerung vorantreiben. "Das sind alles keine beliebten Projekte, sie sind aber notwendig", sagte
MehrDie Ausgaben für Sozialhilfe sind im vergangenen Jahr um 6,1 Prozent gewachsen. Die Sozialhilfeträger gaben 21,5 Milliarden Euro dafür aus, wie das Statistische Bundesamt in
MehrVor der Kabinettsklausur in der kommenden Woche haben Wirtschaftsverbände und Konzerne aus Süddeutschland die Bundesregierung zu raschen Reformen gedrängt. Die im
MehrTop Meldungen
Beim südkoreanischen Autobauer Hyundai haben Beschäftigte erstmals seit mehr als zehn Jahren einen ganzen Tag lang die Arbeit niedergelegt. Nach Gewerkschaftsangaben nahmen rund
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Das Bundesverkehrsministerium will bis zu 14 Millionen Euro für emissionsfreie Binnenschiffe bereitstellen. Diese Förderung sei Teil der
MehrMünchen (dts Nachrichtenagentur) - Der Fachkräftemangel in Deutschland hat wieder etwas zugenommen. Im Juli gaben 23,2 Prozent der Unternehmen an, dass ihnen qualifizierte
Mehr














