Der belgische Außenminister Maxime Prévot hat bei seinem Besuch in Kiew ein Treffen mit seinem ukrainischen Kollegen Andrij Sybiha in einem Luftschutzbunker abhalten müssen. "Wegen russischer Drohnenangriffe auf unsere Hauptstadt haben wir unsere Gespräche unter der Erde im Luftschutzkeller des ukrainischen Außenministeriums geführt - eine tägliche Realität für Millionen Ukrainer", erklärte Sybiha am Dienstag in Onlinediensten.Â
Der ukrainische Außenminister veröffentlichte ein Foto der beiden Politiker in einem fensterlosen Raum sowie ein Video, in dem die beiden eine Art Kellertreppe hinaufsteigen. Am Dienstagmorgen gab es in Kiew dreimal Luftalarm. Auch in anderen Regionen gibt es fast täglich Warnungen vor russischen Drohnen und Raketen. Bei einem Besuch im Juli musste EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ebenfalls kurzzeitig in einem Bunker Schutz suchen.
Politik
Belgischer Außenminister muss bei Besuch in Kiew in Luftschutzbunker
- AFP - 18. August 2026, 16:03 Uhr
Der belgische Außenminister Maxime Prévot hat ein Treffen mit seinem ukrainischen Kollegen Andrij Sybiha in Kiew in einem Luftschutzbunker abhalten müssen.
Weitere Meldungen
Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat nach Äußerungen des israelischen Sicherheitsministers Itamar Ben Gvir über gezielte Tötungen von Palästinensern Konsequenzen gefordert.
MehrDer russische Staatschef Wladimir Putin hat den Präsidenten und früheren Junta-Chef von Myanmar, Min Aung Hlaing, im Kreml empfangen. Das seit 2021 von einer Militärregierung
MehrMitarbeiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) haben bei einem Inspektionsbesuch in Syrien nach eigenen Angaben "einige Tonnen Nuklearmaterial" an einem Ort gefunden,
MehrTop Meldungen
Köln (dts Nachrichtenagentur) - 79 Prozent der Befragten einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa sehen die wirtschaftliche Situation im August als eines der drei
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Kunden von Supermärkten und anderen Geschäften müssen sich bald womöglich auf größer angelegte Streiks einstellen. Die Gewerkschaft Verdi
MehrDas KI-Unternehmen OpenAI will in den USA für 20 Jahre ein riesiges neues Rechenzentrum anmieten und setzt dabei auf eine Finanzierungszusage des US-Technologieriesen Nvidia in
Mehr














