Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Trotz der gestiegenen Baugenehmigungen sieht der Hauseigentümerverband Haus & Grund keine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt.
"Die Bauministerin überhöht die Erholung von einem historischen Tiefstand als Comeback des Wohnungsbaus", sagte Verbandspräsident Kai Warnecke der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). "Tatsächlich wurden im ersten Halbjahr 2026 rund 31 Prozent weniger Wohnungen genehmigt als im gleichen Zeitraum 2016."
Warnecke sagte weiter: "Eine genehmigte Wohnung ist noch lange keine gebaute Wohnung. Denn was Bundesbauministerin Hubertz heute als Wohnungsbau-Comeback feiert, droht die Bundesjustizministerin mit ihren Mietrechtsregulierungsplänen morgen gleich wieder einzureißen." Er fügte hinzu: "Das ist widersprüchliche und schädliche Wohnungspolitik."
Auch eine staatliche Wohnungsbaugesellschaft sei nicht hilfreich. Der Staat müsse nicht selbst zum Bauherrn werden, sondern den vielen privaten Eigentümern das Bauen und Vermieten wieder ermöglichen, sagte Warnecke.
Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen in Deutschland ist im ersten Halbjahr so stark gestiegen wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr.
Wirtschaft
Hauseigentümerverband beklagt widersprüchliche Wohnungspolitik
- dts - 18. August 2026, 11:24 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) hat alarmiert auf die Erntebilanz des Deutschen Bauernverbands reagiert. "Ein Blick auf die
MehrGetreide, Raps, Kartoffeln: Wegen der Hitze und Trockenheit der vergangenen Wochen fallen die Ernten in Deutschland teils enttäuschend aus, vor allem im Süden und Westen.
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Präsidentin des Deutschen Mieterbundes, Melanie Weber-Moritz, hat die gestiegene Anzahl der Baugenehmigungen begrüßt, mahnte zugleich aber
MehrTop Meldungen
Die Konjunkturerwartungen von Finanzexpertinnen und -experten sind im August weiter angestiegen. Wie das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag
MehrMannheim (dts Nachrichtenagentur) - Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland haben sich in der Umfrage vom August 2026 erneut verbessert. Sie liegen mit 34,2 Zählern um 7,9
MehrDie Apfelernte fällt in diesem Jahr voraussichtlich deutlich unterdurchschnittlich aus. Die Betriebe erwarten eine Ernte von 934.000 Tonnen - 5,4 Prozent weniger als im
Mehr














