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Fährunglück in Simbabwe: Zahl der Todesopfer steigt auf 44

  • AFP - 12. August 2026, 15:49 Uhr
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Überlebende werden gerettet
Bild: AFP

In Simbabwe sind beim Kentern einer überfüllten Fähre auf einem See jüngsten Angaben der Polizei zufolge mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen. Das Boot kenterte offenbar infolge schlechten Wetters und starken Wellengangs.

In Simbabwe sind beim Kentern einer überfüllten Fähre auf einem See mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Opfer habe sich auf 44 erhöht, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Simbabwes Präsident Emmerson Mnangagwa rief wegen des Unglücks den Katastrophenfall aus. 77 Menschen wurden nach Angaben von Einsatzkräften gerettet, nachdem die Fähre am Dienstag bei schlechtem Wetter auf dem Kariba-See gekentert war. 

Die für 90 Passagiere ausgelegte Fähre hatte laut den Behörden 114 erwachsene Fahrgäste, fünf Besatzungsmitglieder und mehrere Kinder an Bord. Sie verbindet die Stadt Kariba im Norden des Landes mit mehreren Inseln und Fischerdörfern. 

Nach Angaben örtlicher Medien kenterte die Fähre infolge schlechten Wetters und starken Wellengangs. Ein Augenzeuge gab gegenüber der Nachrichtenagentur AFP an, das Boot sei trotz des schlechten Wetters wie gewohnt ausgelaufen. "Eine Welle traf das Boot, beeinträchtigte den Motor und brachte ihn zum Stillstand", sagte der Zeuge. Auf Videos war zu sehen, wie sich Überlebende auf den Rumpf der Fähre retteten.

"Die Regierung spricht den Familien und Angehörigen der Menschen, die ihr Leben bei diesem tragischen Vorfall verloren haben, ihr aufrichtiges Beileid aus", erklärten die Behörden. Es handelt sich um eines der folgenreichsten Schiffsunglücke, das jemals auf dem Kariba-See an Simbabwes Grenze zu Sambia verzeichnet wurde. Das Gewässer ist der volumenmäßig größte künstlich angelegte See der Welt. 

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