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Mehr als 100 Passagiere vor erneutem Brand auf Fähre in Indonesien gerettet

  • AFP - 12. August 2026, 07:17 Uhr
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Rauchwolke über brennender Fähre
Bild: AFP

Rund eine Woche nach einem tödlichen Brand auf einer Fähre in Indonesien ist erneut ein Feuer auf einem Passagierschiff in dem südostasiatischen Land ausgebrochen.

Rund eine Woche nach einem tödlichen Brand auf einer Fähre in Indonesien ist erneut ein Feuer auf einem Passagierschiff in dem südostasiatischen Land ausgebrochen. Es lagen zunächst keine Meldungen über Opfer unter Passagieren und Besatzung vor, wie die örtlichen Behörden der Stadt Mataram auf der indonesischen Insel Lombok nahe Bali am Mittwoch mitteilten. Einer Passagierliste zufolge befanden sich mindestens 114 Menschen an Bord der Fähre.

Such- und Rettungsschiffe sowie ein Überwachungshubschrauber befanden sich nach Angaben der indonesischen Behörden im Einsatz. "Bislang haben wir keine Meldung über Opfer erhalten", sagte der Leiter der Such- und Rettungsbehörde in Mataram, Muhamad Hariyadi, dem indonesischen Sender Metro TV. Auf der Fähre seien außerdem keine Passagiere mehr zu sehen. Mindestens 106 Menschen seien bereits in Sicherheit gebracht worden.

Anfang August waren fünf Menschen bei einem Brand auf einer Fähre vor der Insel Madura ums Leben gekommen. Mehr als 200 Menschen konnten nach Behördenangaben gerettet werden.

In Indonesien, einem Archipel aus mehr als 17.000 Inseln, sind Schiffsunfälle keine Seltenheit. Ursache sind teilweise laxe Sicherheitsstandards sowie das unvorhersehbare Wetter. Im vergangenen Monat war eine Fähre mit mehr als 70 Passagieren auf dem Weg zur Insel Selayar südlich von Sulawesi gesunken. Mindestens vier Menschen starben, weitere 14 Menschen wurden nach dem Einstellen der Suchaktion noch vermisst. 

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