München (dts Nachrichtenagentur) - Mit mehreren gezielten Maßnahmen ließen sich die Kosten je Kündigung in Deutschland laut einer Studie von rund dem Zweieinhalbfachen auf den Faktor 1,27 des Jahresgehalts senken. Die Untersuchung des französischen Ökonomen Yann Coatanlem, die im Herbst beim Ifo-Institut erscheint und über die das "Handelsblatt" berichtet, enthält sieben Vorschläge.
Unter anderem soll die Einkommensschwelle für erleichterte Kündigungen von 177.000 Euro auf 101.400 Euro Jahresgehalt gesenkt werden. Das würde rund zehn Prozent der Vollzeitbeschäftigten erfassen statt der bisher geplanten zwei Prozent. Zudem schlägt Coatanlem vor, dass Unternehmen statt Einzelfallkonsultationen mit dem Betriebsrat künftig eine Vorabmitteilung nutzen können, die ganze Gruppen umfasst.
Um Frühverrentung zu bremsen, soll außerdem der monatliche Rentenzuschlag für langjährige Topverdiener von 0,5 auf 0,7 Prozent steigen. Bereits drei der sieben Maßnahmen könnten die Kosten maßgeblich senken, so die Studie.
Wirtschaft
Studie: Sieben Maßnahmen könnten Kündigungskosten halbieren
- dts - 22. Juli 2026, 12:49 Uhr
.
Weitere Meldungen
München (dts Nachrichtenagentur) - Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind im Vergleich zur Vorwoche erneut deutlich gestiegen. Laut einer aktuellen Auswertung des ADAC
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hat die neue Start-up-Strategie von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU)
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Das Bundeskabinett hat am Mittwoch ihre neue Start-up- und Scale-up-Strategie beschlossen. Ziel sei es, bessere Rahmenbedingungen für innovative
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter fordert, die Genehmigung für das umstrittene Atomprojekt mit Beteiligung des russischen
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Sozialverband Deutschland (SoVD) reagiert zurückhaltend auf die Pläne von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil für die neue
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Frauen sorgen weiterhin seltener für das Alter vor als Männer, und der Abstand wächst weiter. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Yougov
Mehr














