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US-Armee: Schiffsverkehr durch Straße von Hormus fließt weiter

  • AFP - 12. Juli 2026, 15:46 Uhr
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Nahe der Straße von Hormus ankernde Frachtschiffe
Bild: AFP

Trotz der Verkündung des Iran, die Straße von Hormus bis auf Weiteres zu schließen, fließt der Schiffsverkehr durch die für den Welthandel wichtige Meerenge nach Angaben der US-Armee weiterhin. 'Der Iran kontrolliert die Meerenge nicht', erklärte sie.

Trotz der Verkündung des Iran, die Straße von Hormus bis auf Weiteres zu schließen, fließt der Schiffsverkehr durch die für den Welthandel wichtige Meerenge nach Angaben der US-Armee weiterhin. "Der Iran kontrolliert die Meerenge nicht. Der Verkehr fließt", erklärte das zuständige US-Regionalkommando Centcom am Sonntag im Onlinedienst X. 

Die Straße von Hormus sei "offen für alle Schiffe, die legal durch diese internationale Schifffahrtsroute fahren wollen", hieß es weiter. Die US-Armee stehe bereit, dafür zu sorgen, dass dies so bleibe.

Nach erneuten US-Angriffen auf zahlreiche Ziele im Iran hatten die dortigen Revolutionsgarden am Sonntag erklärt, die für den weltweiten Handel mit Öl, Flüssiggas und weiteren Gütern wichtige Straße von Hormus bleibe "bis auf Weiteres und bis zum Ende der amerikanischen Interventionen in dieser Region gesperrt, keinem Schiff wird die Durchfahrt gestattet".

Der Militärberater des obersten iranischen Führers Modschtaba Chamenei, Mohsen Resai, hob die strategische Bedeutung des Wasserwegs für den Iran hervor. Die Meerenge sei "wichtiger als dutzende von Atombomben, und die Islamische Republik Iran wird sie schützen", sagte Resai nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Isna. Die weitgehende Blockade der Straße von Hormus seit Kriegsbeginn hatte die weltweiten Energiepreise in die Höhe schießen lassen.

Die US-Armee hatte am Sonntag nach eigenen Angaben rund 140 militärische Ziele im Iran angegriffen, nachdem die iranischen Revolutionsgarden ein Schiff in der Straße von Hormus attackiert hatten. Teheran reagierte mit Angriffen auf Ziele in mehreren Golfstaaten, darunter Katar und Oman.

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