Durch Gewitter und starke Stürme sind in Zentral- und Südchina mindestens 15 Menschen getötet und hunderte weitere verletzt worden. Die Zahl der Verletzten betrage derzeit 275, berichteten am Dienstag staatlichen Medien. Aus einigen Regionen seien auch Tornados gemeldet worden. Zehntausende Menschen seien evakuiert worden, neun Menschen würden vermisst.
In der südlichen Region Guangxi riefen die Behörden in der Hauptstadt Nanning die höchste Hochwasser-Alarmstufe aus, nachdem sintflutartige Regenfälle Dämme zum Bersten gebracht hatten. Durch den Regen brachen unter anderem Teile der Mauer eines Staudamms. Von CCTV verbreitete dramatische Videoaufnahmen zeigten, wie eine Flut aus schlammigem Wasser durch die zerborstene Betonstruktur bricht.
Präsident Xi Jinping ordnete laut dem staatlichen Fernsehsender CCTV umgehend "umfassende" Rettungsmaßnahmen an. Durch die Unwetter sei es zu heftigen Überschwemmungen gekommen. Xi ordnete den Angaben zufolge an, "mit vollem Einsatz Notfall- und Rettungsmaßnahmen zu organisieren, Verletzte zu versorgen, betroffene Bewohner anderweitig unterzubringen sowie Katastrophenschutz- und Hilfsmaßnahmen wirksam auszuführen".
Brennpunkte
Mindestens 15 Tote und hunderte Verletzte durch Gewitterstürme in China
- AFP - 7. Juli 2026, 06:57 Uhr
Durch Gewitter und starke Stürme sind in Zentral- und Südchina mindestens 15 Menschen getötet und hunderte weitere verletzt worden. Die Zahl der Verletzten betrage derzeit 275, neun Menschen würden vermisst, berichteten am Dienstag Staatsmedien.
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