Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Rechenzentren und KI-Infrastruktur geraten nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden zunehmend ins Visier von Linksextremisten und ausländischen Akteuren. Das berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV).
Das BfV warnt demnach, dass Unternehmen, die Künstliche Intelligenz entwickeln oder die dafür nötige Infrastruktur bereitstellen, grundsätzlich mit entsprechenden Bedrohungen rechnen müssten. Während Linksextremisten Rechenzentren zunehmend als Symbol digitaler Großkonzerne und des Ausbaus Künstlicher Intelligenz ins Visier nähmen, drohten durch fremde Mächte sowohl Cyberangriffe als auch physische Sabotageakte. Als aktuelles Beispiel nennt der Verfassungsschutz Brandenburg einen Aufruf gegen ein Großrechenzentrum in Brandenburg, der von der linksextremistischen Gruppe "Barrio" stammen soll.
Den Behörden bereite vor allem der Schutz kritischer Infrastruktur außerhalb großer Ballungsräume Sorgen, hieß es. Viele neue Rechenzentren entstehen etwa in ländlichen Regionen und gelten dort als vergleichsweise schwer zu sichern.
Brennpunkte
Bericht: Verfassungsschutz fürchtet Angriffe auf Rechenzentren
- dts - 20. Juni 2026, 06:00 Uhr
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