Wirtschaft

Krankenkassen-Finanzlücke größer als erwartet

  • dts - 10. Juni 2026
Bild vergrößern: Krankenkassen-Finanzlücke größer als erwartet
Krankenhausbett (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

.

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Finanzlücke der gesetzlichen Krankenkassen fällt größer aus als bislang erwartet. Das Bundesgesundheitsministerium rechnet im laufenden Jahr mit 3,5 Milliarden Euro höheren Ausgaben als bisher angenommen, berichtet die "Bild".

Demnach stiegen die Ausgaben der Krankenkassen für Ärzte, Arzneimittel und Kliniken von Januar bis März um 7,8 Prozent. Bislang war das Ministerium von einem Plus von 6,5 Prozent für das Gesamtjahr ausgegangen.

Die Finanzierungslücke wird im Folgejahr wirksam. Da das bisher geplante Sparpaket von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) ein Finanzpolster für die Krankenkassen von einer Milliarde Euro vorsieht, dürfte die Finanzierungslücke im Jahr 2027 bei 2,5 Milliarden Euro liegen, hieß es in Koalitionskreisen. Für 2028 wird die Lücke auf 1,9 Milliarden Euro beziffert, für 2029 auf 4,4 Milliarden Euro und für 2030 auf rund 5,8 Milliarden Euro. Am Freitag berät der Bundestag in erster Lesung über die Gesundheitsreform.

Weitere Meldungen

Evers wirft Berliner Linken Verschärfung der Wohnungskrise vor

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers hat der Berliner Linken eine Verschärfung der Wohnungskrise vorgeworfen. Der Wohnungsbau werde zurückgehen,

Mehr
Unionsfraktionsvize fordert von VW Klarheit über Stellenabbau

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Unionsfraktionsvize Sepp Müller fordert von VW-Chef Oliver Blume rasche und transparente Aufklärung der Beschäftigten über den geplanten

Mehr
ZDH-Präsident fordert Senkung der Lohnnebenkosten

Neuhardenberg (dts Nachrichtenagentur) - Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Jörg Dittrich, fordert eine Senkung der Lohnnebenkosten. Ohne eine

Mehr

Top Meldungen

DIW: Erbschaftsteuer-Anstieg zeigt wachsende Vermögensungleichheit

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - DIW-Chef Marcel Fratzscher sieht im deutlichen Anstieg der Erbschaftsteuer ein Zeichen für die wachsende Vermögensungleichheit und den

Mehr
Luftfahrtpräsident fordert mehr Tempo beim Drohnenschutz

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Lars Redeligx, fordert Tempo beim Drohnenschutz der deutschen

Mehr
Ifo-Barometer: Unternehmen bauen weniger Personal ab

München (dts Nachrichtenagentur) - Der Stellenabbau in Deutschland verlangsamt sich. Das zeigen die August-Daten des Beschäftigungsbarometers des Ifo-Instituts, welches die

Mehr