Die Beschäftigten des südkoreanischen Technologiekonzerns Samsung haben mit großer Mehrheit für das in der vergangenen Woche geschlossene Abkommen zwischen Gewerkschaft und Geschäftsleitung gestimmt: Im Schnitt erhält demnach jeder und jede einen Bonus von etwa 509 Millionen Won (291.000 Euro). Die Gewerkschaft verzichtet im Gegenzug darauf, zu einem 18-tägigen Streik aufzurufen.Â
Samsung hat massive Gewinne im Zuge des Booms der Künstlichen Intelligenz (KI) eingefahren. Das Unternehmen profitiert dabei von der stark gestiegenen Nachfrage nach Computerchips. Aktuell wird von einem Jahresgewinn von 331 Billionen Won ausgegangen (umgerechnet 189 Milliarden Euro). Der Konzern steht für 12,5 Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes.
Samsung hat in Südkorea rund 125.000 Angestellte. Den Bonus von 509 Millionen Won erhalten nun rund 78.000 Beschäftigte des Konzerns. Er soll in diesem Jahr ausbezahlt werden.
Die Beschäftigten stimmten elektronisch ab. Laut dem am Mittwoch bekanntgegeben Ergebnis votierten 73 Prozent der teilnehmenden Gewerkschaftsmitglieder für die Bonuszahlung. Auch für die kommenden Jahre sind in dem Abkommen Bonuszahlungen vorgesehen, ihre Höhe hängt von der Gewinnentwicklung ab.
Die Gewerkschaften hatten zunächst sieben Prozent mehr Lohn und höhere Zusatzzahlungen gefordert. Die Unternehmensführung wollte aber an einer leistungsabhängigen Vergütung festhalten.
Bei Samsung wurde in der Konzerngeschichte erst einmal gestreikt: 2024 konnten die Gewerkschaften 6000 Beschäftigte mobilisieren.Â
Wirtschaft
Im Schnitt 290.000 Euro für jeden: Samsung-Beschäftigte stimmen für Bonuszahlung
- AFP - 27. Mai 2026, 08:56 Uhr
Die Beschäftigten des südkoreanischen Technologiekonzerns Samsung haben mit großer Mehrheit für das in der vergangenen Woche geschlossene Abkommen zwischen Gewerkschaft und Geschäftsleitung gestimmt.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga sieht durch die Reformpläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) Jobs gefährdet.
MehrDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) - Im Verkaufsprozess um den Düsseldorfer Energiekonzern Uniper hat sich offenbar ein Konsortium zweier finanzstarker Unternehmen aus Kanada
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Iran-Krieg belastet die deutschen Hotels und Gaststätten zunehmend. Das sagte die neue Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Jana Schimke dem
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Arbeitgeber und Gewerkschaften sind offenbar mit diametralen Positionen in den Reformgipfel am vergangenen Mittwoch im Bundeskanzleramt gegangen.
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) spricht sich für eine stärkere Förderung der privaten Pflegevorsorge aus. Ziel müsse es sein,
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Vorsitzende der Lebenshilfe und langjährige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) spricht sich für ein höheres
Mehr













