Politik

SPD-Parlamentsgeschäftsführer Wiese: Müssen jetzt die Ärmel hochkrempeln

  • AFP - 5. Mai 2026, 08:47 Uhr
Bild vergrößern: SPD-Parlamentsgeschäftsführer Wiese: Müssen jetzt die Ärmel hochkrempeln
SPD-Logo
Bild: AFP

Ein Jahr nach dem Start der schwarz-roten Regierungskoalition hat sich SPD-Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese unzufrieden mit dem bisher Erreichten gezeigt und weitere Anstrengungen angemahnt. 'Wir müssen jetzt die Ärmel hochkrempeln.'

Ein Jahr nach dem Start der schwarz-roten Regierungskoalition hat sich SPD-Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese unzufrieden mit dem bisher Erreichten gezeigt und weitere Anstrengungen angemahnt. "Wir sind auch nicht zufrieden, wie es momentan läuft", sagte er am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin". "Und ehrlicherweise, wir müssen jetzt die Ärmel hochkrempeln." Zuletzt habe es "zu viel geruckelt" und es habe "viel zu viele Kommentare von der Seitenlinie" vom jeweiligen Koalitionspartner gegeben.

Es gehe nun darum, die großen Reformen anzupacken und zum Abschluss zu bringen, forderte Wiese mit Blick auf Themen wie Gesundheit und Sozialstaat. Dabei müsse die interne Zusammenarbeit besser funktionieren und "nicht so viel über die Öffentlichkeit diskutiert" werden, fuhr der Parlamentsgeschäftsführer der Sozialdemokraten fort.

Er zeigte sich dabei zuversichtlich, dass das mit dem Koalitionspartner gelingt. Es sei "unser klarer Anspruch gemeinsam mit CDU und CSU, dass diese Koalition erfolgreich regiert", sagte Wiese in der ARD. "Die Union ist nicht unser politischer Gegner." Der politische Gegner "steht rechts, will ein anderes Land" und er wolle nicht, "dass die erfolgreich werden", sagte Wiese.

Am Mittwoch jährt sich zum ersten Mal die Wahl von CDU-Chef Friedrich Merz zum Bundeskanzler. Merz versprach einen Politikwechsel und will vor allem die Wirtschaft stärken.

Weitere Meldungen

Trump erzielt mit Kryptowährungen 2025 Einnahmen von 1,2 Milliarden Dollar

US-Präsident Donald Trump hat im vergangenen Jahr allein mit Aktivitäten in Kryptowährungen Einnahmen von 1,2 Milliarden Dollar (gut eine Milliarde Euro) erzielt. Dies geht aus

Mehr
USA haben mit Abschiebung von ungewollten Migranten nach Palau begonnen

Die USA haben mit der Abschiebung von ungewollten Migranten in den kleinen Pazifik-Inselstaat Palau begonnen. Dies teilte am Mittwoch das Büro von Palaus Präsidenten Surangel

Mehr
Ungewöhnlicher Schritt: Trump kündigt Republikaner-Parteitag vor Zwischenwahlen an

Eigentlich finden große Parteitage in den USA nur alle vier Jahre vor der Präsidentschaftswahl statt - nun will Donald Trump mit seinen Republikanern eine solche Convention auch

Mehr

Top Meldungen

Reiche will Rechenzentren schneller ans Netz bringen

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will Rechenzentren schneller ans Netz schließen. "Künftig können Netzbetreiber

Mehr
Kirchen kritisieren geplante Entwicklungshilfe-Kürzungen

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die beiden großen christlichen Kirchen appellieren an die schwarz-rote Koalition, die Entwicklungshilfe nicht weiter zu kürzen. "Wer heute bei

Mehr
Bundesbank warnt vor Risiken von KI für Finanzstabilität

Frankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) - Bundesbankvorständin Fritzi Köhler-Geib warnt wegen des Einsatzes von KI-Modellen vor möglichen Risiken für die globale

Mehr