Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) erhofft sich von der am Mittwoch im Kabinett beschlossenen Zuckerabgabe positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung. Die geplante Abgabe auf stark zuckerhaltige Getränke sei "nicht nur aus finanziellen Gründen sinnvoll, sondern auch aus Gründen der Prävention", sagte die Ministerin am Mittwoch in Berlin.Â
Weiter sagte Warken: "In anderen Ländern sehen wir, dass der Zuckerkonsum messbar zurückgegangen ist, nicht zwingend als ein Ergebnis von weniger Konsum, sondern einer Anpassung der Rezeptur durch die Hersteller, die dann eben auch deutlich weniger Zucker zugefügt haben."
Die Zuckerabgabe soll nach Plänen der Regierung ab 2028 erhoben werden. Die erwarteten Einnahmen von jährlich 450 Millionen Euro sollen in die gesetzliche Krankenversicherung fließen. Warkens Partei, die CDU, hatte eine solche Abgabe bis zuletzt abgelehnt. Die Abgabe ist nun Teil eines Pakets zur finanziellen Stabilisierung der Krankenkassen. Die Ministerin wies am Mittwoch darauf hin, dass eine Abgabe auf zuckergesüßte Getränke "bereits in hundert Ländern" erhoben werde.
Politik
Warken: Zuckerabgabe förderlich für die Gesundheit
- AFP - 29. April 2026, 13:49 Uhr
Gesundheitsministerin Warken (CDU) erhofft sich von der Zuckerabgabe positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Die geplante Abgabe auf zuckerhaltige Getränke sei 'nicht nur aus finanziellen Gründen sinnvoll, sondern auch aus Gründen der Prävention'.
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