Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Vorsitzende der Deutsch-Ukrainischen Parlamentariergruppe, Robin Wagener (Grüne), drängt auf eine deutsche Beteiligung an einem Sondertribunal zur Verfolgung russischer Kriegsverbrechen in der Ukraine.
"Deutschland als stärkstes EU-Land hat hier eine besondere Verantwortung. Und für den Schutz des Völkerrechts ist es wesentlich, Verbrechen auch strafrechtlich zu ahnden", sagte er im Berlin Playbook Podcast von POLITICO.
Ein Tribunal sei mehr als Symbolik. "Die Staatengemeinschaft nimmt nicht hin, dass systematisch Menschenrechte, Völkerrecht mit Füßen getreten werden", sagte Wagener. Neben dem Sondertribunal verwies er auf Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofs und ukrainischer Behörden.
Zum Jahrestag des Massakers von Butscha warnte er vor einer Normalisierung im Umgang mit Moskau. Man müsse "aufhören, darüber zu faseln, normale Beziehungen zu diesem russischen Regime aufzubauen" und die Ukraine weiter unterstützen.
Brennpunkte
Wagener fordert deutsche Beteiligung an Ukraine-Tribunal
- dts - 31. März 2026, 05:00 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Äußerungen von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zur Rückkehr von 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrer stoßen in der Koalition auf
MehrIm Kampf gegen digitale Gewalt an Frauen hat der Deutsche Richterbund vor erheblichen Defiziten bei den Staatsanwaltschaften gewarnt. "Mit punktuellen Strafverschärfungen und
MehrVor der Vorlage der neuen Konjunkturprognose der Wirtschaftsinstitute hat Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge der Bundesregierung eine Mitschuld an der anhaltenden Flaute
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Angesichts steigender Spritpreise hat die Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Ramona Pop, von einer Spritpreisbremse abgeraten.
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die von der Bundesregierung erwogene Abschaffung eines Feiertags mit Hoffnung auf eine Ankurbelung der Wirtschaft stößt in der Bevölkerung auf
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat vor den Bestrebungen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gewarnt, die Rückkehr eines
Mehr













