Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Nachdem Tausende Menschen am Wochenende gegen Gewalt an Frauen auf die Straße gegangen sind, fordert die Linke eine Gesamtstrategie zum Schutz von Frauen. "Die aktuellen Proteste zeigen, dass Frauen längst einen echten politischen Bruch verlangen", sagte die frauenpolitische Sprecherin der Fraktion, Kathrin Gebel, der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Was wir jetzt brauchen, sind keine Einzelmaßnahmen, sondern ein klarer Kraftakt."
"Und wer die Proteste ernst nimmt, darf nicht zugleich die Zivilgesellschaft schwächen, sondern muss Programme wie `Demokratie leben` und die dort verankerten Projekte bei Hateaid und Frauenhäusern stärken." Gebel fuhr fort: "Die Bundesregierung bietet keine Lösungen. Im Gegenteil: Sie versucht, die Zivilgesellschaft zu schwächen, die den Finger in die Wunde legt."
Auch die Vorsitzende der Grünen, Franziska Brantner, fordert weitere Maßnahmen: "Entscheidend ist am Ende aber auch, dass die Regeln nicht nur auf dem Papier stehen, sondern auch wirklich durchgesetzt werden", sagte Brantner der Zeitung. "Hier geht es um Ermittlungsbehörden, also Polizei und Staatsanwaltschaften. Sie müssen so ausgestattet sein, dass sie konsequent ermitteln können." Und: "Darüber hinaus geht es auch um die Finanzierung des Gewalthilfegesetzes, also des Rechtsanspruchs auf Beratung und Schutz für Frauen, durch den Bund."
Brennpunkte
Linke will Gesamtstrategie zum Schutz von Frauen
- dts - 30. März 2026
.
Weitere Meldungen
Ein Blauhelmsoldat der UN-Mission im Libanon (Unifil) ist nach UN-Angaben bei einem Angriff auf die Friedenstruppe im Süden des Landes getötet worden. Der UN-Soldat sei am
MehrNach Drohungen Teherans gegen US-Universitäten in der Golfregion hat die American University in der libanesischen Hauptstadt Beirut den Präsenzunterricht für zwei Tage
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Deutschland und andere Länder kritisieren Israel wegen des Vorhabens, die Möglichkeit zur Todesstrafe auszuweiten. "Wir sind insbesondere über
MehrTop Meldungen
Köln (dts Nachrichtenagentur) - Nur vier Prozent der deutschen Betriebe planen, in den nächsten fünf Jahren neue Mitarbeiterwohnungen anzubieten. Das geht aus einer Studie des
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) schließt eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes nicht aus. Bundesfinanzminister Lars
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Angesichts explodierender Benzinpreise infolge von Iran-Krieg und Öl-Krise steigen viele Urlauber zu Ostern auf die Schiene um. Die Deutsche
Mehr














