Politik

Sozialistischer Politiker Grégoire zum neuen Bürgermeister von Paris gewählt

  • AFP - 29. März 2026, 13:48 Uhr
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Scheidende Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo und ihr Nachfolger Emmanuel Grégoire nach dessen Wahl am Sonntag durch den Stadtrat
Bild: AFP

Der sozialistische Politiker Emmanuel Grégoire ist vom Stadtrat in Paris zum neuen Bürgermeister der französischen Hauptstadt gewählt worden. Eine Woche nach seinem Sieg bei der Kommunalwahl erhielt der 48-Jährige am Sonntag 103 Ja-Stimmen im 163 Mandatsträger zählenden Gremium. Er hatte sich im Kampf um das Pariser Rathaus in der Stichwahl gegen die konservative Kandidatin, die ehemalige Kulturministerin Rachida Dati, klar durchgesetzt.

Der sozialistische Politiker Emmanuel Grégoire ist vom Stadtrat in Paris zum neuen Bürgermeister der französischen Hauptstadt gewählt worden. Eine Woche nach seinem Sieg bei der Kommunalwahl erhielt der 48-Jährige am Sonntag 103 Ja-Stimmen im 163 Mandatsträger zählenden Rat. Er hatte sich im Kampf um das Pariser Rathaus in der Stichwahl gegen die konservative Kandidatin, die ehemalige Kulturministerin Rachida Dati, klar durchgesetzt, so dass Paris auch künftig von einem Politiker der Linken regiert wird.

Grégoire war lange als Stellvertreter der scheidenden Bürgermeisterin Anne Hidalgo tätig und hatte im Wahlkampf erklärt, deren klima- und fahrradfreundliche Politik fortsetzen zu wollen. Dati war vom Präsidentenlager unterstützt worden; sie muss sich ab September in einem Korruptionsprozess vor Gericht verantworten.

Nach seiner Wahl verließ Grégoire am Sonntag das Pariser Rathaus in Begleitung von Hidalgo, die nach zwölf Amtsjahren auf eine weitere Kandidatur verzichtet hatte. In ihre Amtszeit fielen die Terroranschläge vom 13. November 2015, bei denen in Paris 130 Menschen getötet wurden, aber auch die Olympischen Sommerspiele 2024. 

Als Bürgermeisterin sorgte Hidalgo dafür, dass Paris zu einer fahrradfreundlichen Stadt wurde, dass im Sommer wieder in der Seine gebadet werden kann und dass die Luft in der Hauptstadt sauberer ist. Die 66-Jährige hatte sich zwischenzeitlich mit ihrem Nachfolger überworfen und ihm bei der Wahl erst im letzten Moment ihre Unterstützung zugesagt.

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