Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) sieht Deutschland beim Thema Künstliche Intelligenz (KI) von einem internationalen Wettbewerb bedroht und hat vor dem Wegfall klassischer Berufsbilder gewarnt. "Künstliche Intelligenz ist da, so oder so – und sie wird vor allem in den USA und in China gebaut", sagte Wildberger der "Bild am Sonntag". Die Bundesrepublik müsse massiv nachholen, um den Anschluss nicht zu verlieren.
"Wenn wir das nicht tun, sind unsere Arbeitsplätze und auch Industrie und Wirtschaft viel mehr in Gefahr. Nicht teilnehmen ist keine Option", betonte der CDU-Politiker. Als Beispiele für von Jobverlusten besonders gefährdete Branchen nannte der Digitalminister Programmieren und Callcenter.Â
Zugleich böte KI jedoch auch zahlreiche Chancen und bedeute bei richtiger Nutzung Wachstum. Es liege in der Hand von Politik und Wirtschaft, ob unter dem Strich mehr Jobs entstünden oder verloren gingen, erklärte Wildberger: "Wir sind die Architekten unseres eigenen Schicksals."
Angesichts des rasanten technologischen Wandels forderte der Bundesdigitalminister insgesamt mehr Flexibilität von Bürgerinnen und Bürgern. Die Vorstellung, einen Job über Jahrzehnte unverändert auszuüben, sei vorbei. "Wir müssen ehrlich miteinander umgehen. Technologie verändert sich. Wir müssen uns durchgehend anpassen", betonte Wildberger. Das Bildungssystem müsse darauf ausgerichtet werden, Menschen unabhängig vom Alter kontinuierlich an neue Technologien heranzuführen.
Politik
Digitalminister Wildberger warnt vor drohendem Jobverlust durch Künstliche Intelligenz
- AFP - 29. März 2026, 00:05 Uhr
Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) sieht Deutschland beim Thema Künstliche Intelligenz (KI) von einem existenziellen Wettbewerb herausgefordert und hat vor dem Wegfall klassischer Berufsbilder gewarnt.
Weitere Meldungen
Einen Monat nach Beginn des Iran-Kriegs haben hunderte Menschen in Tel Aviv und weiteren israelischen Städten gegen den Krieg demonstriert. Polizisten gingen in Tel Aviv am
MehrGut ein Jahr vor der Landtagswahl im Saarland hat die CDU ihren Landesvorsitzenden Stephan Toscani als Spitzenkandidat nominiert. Ein kleiner Landesparteitag votierte am Samstag
MehrIn den USA haben am Samstag landesweite Großdemonstrationen gegen Präsident Donald Trump und seine als autoritär kritisierte Regierungsführung begonnen. In Atlanta im
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die deutsche Industrie steckt in einem tiefgreifenden Strukturbruch, doch von einer Deindustrialisierung kann nicht die Rede sein. Zu diesem
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die diskutierte Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel würde jeden Privathaushalt monatlich um einen niedrigen zweistelligen
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der einflussreiche Wirtschaftswissenschaftler und persönliche Berater von SPD-Finanzminister Lars Klingbeil, Jens Südekum, warnt vor negativen
Mehr














