Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Nach der Festnahme mutmaßlicher russischer Agenten vom Dienstag warnen führende Innenpolitiker von SPD und CDU vor gezielten Operationen gegen die deutsche Rüstungsindustrie. Es sei "innerhalb der russischen Logik, dass die deutsche Rüstungsindustrie einschließlich ihrer Verantwortungsträger im Zielspektrum von Spionage, Sabotage und Anschlagsplänen liegt", sagte der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Sebastian Fiedler, dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe).
Die Gefährdungslage in Deutschland sei nach wie vor auf einem "abstrakt sehr hohen Niveau", sagte Fiedler. "Deutschland befindet sich bei der hybriden Kriegsführung durch Russland im Fadenkreuz." Man müsse davon ausgehen, dass die Bundesrepublik in Europa "Zielland Nummer eins" sei.
Marc Henrichmann (CDU), Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums für die Nachrichtendienste, sagte dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe), der aktuelle Fall reihe sich "in eine lange Kette russischer Tötungsoperationen in Westeuropa ein" und sei "scharf zu verurteilen". Bereits 2024 habe es Meldungen über einen Anschlagsplan gegen Rheinmetall-Chef Armin Papperger gegeben, "den unsere Sicherheitsbehörden zusammen mit europäischen Partnern vereiteln konnten".
Brennpunkte
Sicherheitspolitiker fürchten Anschläge auf Rüstungsmanager
- dts - 25. März 2026, 15:52 Uhr
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