Nach der Tötung seiner Ehefrau und Mutter seiner Kinder im bayerischen Krailling nahe München hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Mordes gegen einen 37-Jährigen erhoben. Er soll im Juni 2025 mit einem Küchenmesser in ihrer Wohnung mehrfach auf die 29-Jährige eingestochen haben, so dass diese ihren Verletzungen erlag, wie die Anklagebehörde am Mittwoch in der bayerischen Landeshauptstadt mitteilte.
Der Mann stammt aus dem Jemen und hielt sich seit 2022 in Deutschland auf. Im April 2025 kamen auch seine ebenfalls jemenitische Frau mit den drei gemeinsamen Kindern sowie drei weiteren, nicht aus der Ehe stammenden Kindern per Familiennachzug nach Deutschland. Laut Anklage beantragte der Angeschuldigte "in betrügerischer Weise" auch für die drei anderen Kinder Sozialhilfe und Kindergeld - wobei das Kindergeld wegen eines Formfehlers bei der Antragstellung nicht gewährt wurde.
Laut Staatsanwaltschaft kam es bereits kurz nach der Ankunft von Frau und Kindern zu verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen zwischen dem Angeschuldigten und dem späteren Opfer. Daraufhin trennte sich die Frau. Weil er dies nicht hinnehmen wollte, tötete der Mann laut Anklage die 29-Jährige. Die Staatsanwaltschaft sieht unter anderem die Mordmerkmale der Habgier, der Verdeckungsabsicht und der Grausamkeit als verwirklicht an.
Brennpunkte
Bayern: Anklage gegen 37-Jährigen wegen Tötung von Ehefrau mit Küchenmesser
- AFP - 25. März 2026, 15:40 Uhr
Nach der Tötung seiner Ehefrau und Mutter seiner Kinder im bayerischen Krailling nahe München hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Mordes gegen einen 37-Jährigen erhoben. Er soll mit einem Küchenmesser auf die 29-Jährige eingestochen haben.
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