Finanzen

Dax legt deutlich zu - Preise für Öl und Gas fallen kräftig

  • dts - 23. März 2026, 17:53 Uhr
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Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Zum Wochenstart hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 22.654 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

"Punkt 12 sorgten heute Erleichterung und Hoffnung zugleich für einen Satz des Dax um 1.000 Punkte nach oben", kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Erleichterung darüber, dass heute Abend zunächst einmal kein Ultimatum ausläuft, und Hoffnung, dass sich die Dynamik im Konflikt im Nahen Osten zur Abwechslung mal in Richtung Deeskalation dreht."

Das Problem sei jedoch, dass der Iran von den "sehr guten und konstruktiven Gesprächen über eine vollständige und endgültige Beilegung unserer Feindseligkeiten", von denen US-Präsident Trump spricht, angeblich nichts wissen wolle. "Die nächsten Stunden dürften deshalb zeigen, wem der Markt jetzt glaubt, ob die Kursgewinne nachhaltig sind oder ob heute Abend nach Handelsschluss an der Wall Street wieder die Angst vorherrscht, dass wir in fünf Tagen nicht schlauer sind als jetzt. Die Nachrichtenlage bleibt vorerst weiterhin sehr undurchsichtig und dürfte die Finanzmärkte auch in den kommenden Stunden und Tagen in Atem halten", so Lipkow. "Den Investoren wird also kaum Zeit zum Durchatmen gegeben, weshalb der Großteil von ihnen mit höheren Kassenbeständen an den Seitenlinien steht und den Fortgang der vermeintlichen Gespräche zunächst abwarten will. Wer sich zu früh positioniert, kann im Nachgang böse überrascht werden."

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Brenntag, Siemens Energy, Heidelberg Materials und der Commerzbank an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Zalando-Aktien.

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im April kostete 57 Euro und damit vier Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund zehn bis zwölf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank ebenfalls stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 103,70 US-Dollar, das waren 848 Cent oder 7,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1588 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8630 Euro zu haben.

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