Berlin (dts Nachrichtenagentur) - In deutschen Unternehmen etabliert sich das Diensthandy zunehmend als Standard.
Laut einer am Montag veröffentlichten Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom erhalten 56 Prozent der Beschäftigten, die mobil kommunizieren müssen, ein Diensthandy vom Arbeitgeber. Weitere drei Prozent teilen sich ein Gerät mit Kollegen. Vor drei Jahren lag dieser Anteil noch bei 46 Prozent. Vor drei Jahren hatten erst 46 Prozent der Beschäftigten Zugriff auf ein Diensthandy: 44 Prozent erhielten ein persönliches Gerät, zwei Prozent mussten sich ein Gerät mit anderen teilen
Gleichzeitig werden private Smartphones oder Handys sehr viel seltener für berufliche Zwecke genutzt: Während 2023 noch 36 Prozent ihr privates Gerät auch im Job einsetzten, sind es jetzt nur noch 26 Prozent. Die private Nutzung der Diensthandys ist in 93 Prozent der Fälle erlaubt. 2023 lag dieser Anteil noch bei 88 Prozent. Nur drei Prozent dürfen ihr Diensthandy nicht privat verwenden. Die Erlaubnis zur privaten Nutzung wird in den meisten Fällen auch tatsächlich in Anspruch genommen: 88 Prozent derjenigen, denen dies erlaubt ist, verwenden ihr Diensthandy auch privat. Vor drei Jahren waren es erst 78 Prozent. Neun Prozent verzichten trotz Erlaubnis auf die private Nutzung.
Für die Erhebung befragte Bitkom Research telefonisch 1.006 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 495 Personen, die beruflich mobil telefonieren. Die Befragung fand im Zeitraum von der ersten bis zur fünften Kalenderwoche 2026 statt.
Technologie
Nutzung von Diensthandys nimmt zu
- dts - 23. März 2026, 13:04 Uhr
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