Berlin (dts Nachrichtenagentur) - 250 prominente Frauen haben einen Zehn-Punkte-Plan zum Schutz vor männlicher Gewalt vorgelegt. Der Maßnahmenkatalog, über den der "Spiegel" berichtet, richtet sich an die Bundesregierung.
Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem SPD-Chefin und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas, Grünen-Parteichefin Franziska Brantner, Moderatorin Carolin Kebekus, Schauspielerin Veronica Ferres, Musikerin Nina Chuba und die Aktivistin Luisa Neubauer. Das Bündnis fordert unter anderem, das Herstellen nicht-einvernehmlicher sexualisierter Deepfakes unter Strafe zu stellen, da das reine Erstellen solcher Inhalte bislang nicht strafbar ist. Zudem verlangen die Unterzeichner ein digitales Gewaltschutzgesetz mit Anspruch auf rasche Löschung von Inhalten und Identifizierung von Tätern. Darüber hinaus sollen sogenannte Nudify-Apps verboten werden, die es ermöglichen, Personen auf Fotos mithilfe von KI virtuell auszuziehen.
Die Frauen fordern außerdem, das Prinzip "Ja heißt Ja" im Sexualstrafrecht zu verankern, wonach jede sexuelle Handlung ohne ausdrückliche Einwilligung strafbar sein soll. Ebenso soll der Straftatbestand "Femizid" im Strafgesetzbuch eingeführt werden.
Brennpunkte
Prominente Frauen legen Plan gegen digitale Gewalt vor
- dts - 23. März 2026, 11:03 Uhr
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