In Nordrhein-Westfalen ist ein Regionalexpress in Betonplatten gekracht, die von Unbekannten auf die Gleise gelegt worden waren. Die 309 Passagiere und der Lokführer blieben unverletzt, wie die Polizei in Dortmund am Sonntag mitteilte. Der Zug konnte aber nicht mehr weiterfahren.
Er war in der Nacht zum Samstag auf dem Weg von Aachen nach Hamm, wie die Polizei ausführte. In der Nähe von Kamen habe der Lokführer plötzlich Gegenstände auf den Gleisen gesehen. Er leitete eine Notbremsung ein, der Zug kollidierte aber mit den Betonplatten. Er musste evakuiert werden, die Fahrgäste fuhren mit einem Ersatzzug weiter.
Erste Ermittlungen ergaben, dass mehrere Betonplatten und eine Metallstange auf die Gleise gelegt wurden. Die Platten seien zuvor von einem Kabelschacht neben der Bahnstrecke gestohlen worden, erklärte die Polizei.
Sie leitete ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein. Ein politischer Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden - darum ermittelt der Staatsschutz. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Brennpunkte
Zug kracht nahe Kamen in Betonplatten auf Gleisen - Staatsschutz ermittelt
- AFP - 22. März 2026, 12:02 Uhr
In Nordrhein-Westfalen ist ein Regionalexpress in Betonplatten gekracht, die von Unbekannten auf die Gleise gelegt worden waren. Die Passagiere blieben unverletzt. Da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen ist, ermittelt der Staatsschutz.
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