Das US-Unternehmen Anthropic hat im Streit um die Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) für das US-Militär Klage gegen die US-Regierung erhoben. In der am Montag bei einem Bundesgericht in San Francisco eingereichten 48-seitigen Klageschrift fordert Anthropic, dass die durch das Pentagon vorgenommene Einstufung des Unternehmens als "Sicherheitsrisiko in der Lieferkette" für gesetzwidrig erklärt und gestoppt wird.Â
Der Konzern um den Chatbot Claude hatte dem Pentagon die uneingeschränkte militärische Nutzung seiner Technologie verweigert. Anthropic hatte erklärt, es wolle seine KI-Technologie nicht wie von der Regierung gewünscht für die "Massenüberwachung im Inland" oder in vollautonomen Waffensystemen einsetzen lassen.
Verteidigungsminister Pete Hegseth ließ Anthropic daraufhin als "Sicherheitsrisiko in der Lieferkette" einstufen. Anthropic ist das erste US-Unternehmen überhaupt, dass mit einer derartigen Maßnahme öffentlich abgestraft wird. Eine solche Bewertung vergibt die US-Regierung üblicherweise an Unternehmen aus Ländern, die von den USA als Gegner betrachtet werden, wie etwa den chinesischen Technologiekonzern Huawei.Â
Brennpunkte
KI-Unternehmen Anthropic verklagt US-Regierung wegen Streit mit Pentagon
- AFP - 9. März 2026, 17:54 Uhr
Das US-Unternehmen Anthropic hat im Streit um die Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) für das US-Militär Klage gegen die US-Regierung erhoben. Anthropic fordert, dass die Einstufung als 'Sicherheitsrisiko in der Lieferkette' für gesetzwidrig erklärt wird.
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