Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Steffen Bilger, will kleine und mittlere Einkommen ab 2027 steuerlich entlasten.
"Ich halte es für realistisch, dass wir zur Mitte dieses Jahres einen guten Vorschlag haben werden, den wir dann auch zügig umsetzen", sagte Bilger dem Nachrichtenportal T-Online. "Dann greifen die Entlastungen zum neuen Jahr und kommen bei den Menschen im Geldbeutel an."
Ob die Einkommensteuerreform dann schon die zuletzt diskutierte Anhebung der Grenze für den Spitzensteuersatz auf 80.000 Euro enthält, "müssen wir sehen", sagte Bilger. Die SPD ist dazu bereit, will im Gegenzug aber sehr hohe Einkommen stärker belasten. Bilger sagte auf die Frage, ob das mit der Union zu machen sei, dass man über die Spitzenverdiener danach diskutiere. "Ich persönlich werbe in unserer Partei für eine gewisse Offenheit in der Debatte, auch wenn klar ist: Wir als Union wollen keine Steuern erhöhen, wir wollen sie senken." Entsprechend sähen auch die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag aus.
Bilger sagte zugleich, er wünsche sich "mehr Ambition" bei den Sparanstrengungen. "Ich erwarte, dass die Ministerien bei der Haushaltsaufstellung dazu konkrete Vorschläge machen."
Finanzen
Bilger: Einkommensteuerreform soll 2027 greifen
- dts - 6. März 2026, 07:36 Uhr
.
Weitere Meldungen
Frankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) - Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Joachim Nagel, lehnt direkte Eingriffe wie eine Spritpreisbremse ab und verweist auf
MehrFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) - Die Deutsche Bundesbank hat im Geschäftsjahr 2025 erneut einen Bilanzverlust ausgewiesen. Dieser lag bei 8,6 Milliarden Euro, teilte
MehrMünchen (dts Nachrichtenagentur) - Ifo-Präsident Clemens Fuest hat sich gegen einen staatlichen Eingriff an der Zapfsäule ausgesprochen. "Ein Tankrabatt wäre in der aktuellen
MehrTop Meldungen
Die Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen ist im vergangenen Jahr weitgehend konstant. Es sei weniger Windenergie ins deutsche Netz eingespeist worden, dafür stieg die
MehrWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Im Jahr 2025 sind in Deutschland 438,2 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Netz eingespeist worden. Wie das Statistische
MehrDie Kosten für den See- und Lufttransport sind infolge der militärischen Eskalation im Nahen Osten massiv angestiegen. "Durch die Blockade der Seeschifffahrt in der
Mehr














