Rund zwei Wochen nach einem tödlichen Messerangriff auf einen 35-Jährigen in Hamburg ist dessen frühere Partnerin wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft genommen worden. Im Verlauf der Ermittlungen sei eine zunächst für möglich gehaltene Notwehrsituation ausgeschlossen worden, teilte die Polizei in der Hansestadt am Mittwoch mit. Stattdessen hätten sich Hinweise darauf ergeben, dass die 41-jährige Frau die tödliche Attacke geplant habe.
Nach Polizeiangaben hatte die Beschuldigte am 19. Februar in ihrer Wohnung im Stadtteil Neuallermöhe mit einem Messer auf ihren früheren Lebensgefährten eingestochen. Dieser flüchtete mit lebensgefährlichen Verletzungen noch über ein Fenster aus dem ersten Stock, bevor er vor dem Haus zusammenbrach. Er starb kurz darauf in einem Krankenhaus.
Polizisten nahmen die Frau in der Wohnung fest, eine Mordkommission begann mit Ermittlungen. Aufgrund anfänglicher Erkenntnisse sei die 41-Jährige mit Blick auf eine mögliche Notwehrsituation aber zunächst nicht als dringend tatverdächtig eingestuft worden, hieß es nun. Es habn deshalb auch keine Grundlage für einen Untersuchungshaftbefehl gegeben. Dies habe sich erst bei weiteren Ermittlungen geändert.
Die 41-Jährige wurde demnach am Dienstag im Polizeipräsidium in Hamburg verhaftet, nachdem ein Richter einen entsprechenden Haftbefehl erlassen hatte. Zu möglichen Motiven der Verdächtigen und weiteren Einzelheiten machten die Beamten keine Angaben. Die Ermittlungen liefen, hieß es.
Brennpunkte
Tödlicher Angriff auf 35-Jährigen: Ehemalige Lebensgefährtin unter Mordverdacht
- AFP - 4. März 2026, 09:44 Uhr
Zwei Wochen nach einem tödlichen Messerangriff auf einen 35-Jährigen in Hamburg ist dessen frühere Partnerin wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft genommen worden. Eine zunächst für möglich gehaltene Notwehrlage wird inzwischen ausgeschlossen.
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