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Shah-Sohn geht von baldigem "endgültigen Sieg" über islamische Führung im Iran aus

  • AFP - 28. Februar 2026, 10:08 Uhr
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Reza Pahlavi, Schah-Sohn und Exil-Oppositioneller
Bild: AFP

Angesichts der Angriffe Israels und der USA auf den Iran geht der Sohn des letzten iranischen Schahs, Reza Pahlavi, von einem baldigen Ende der Islamischen Republik aus. 'Wir sind nahe an einem endgültigen Sieg', sagte der im US-Exil lebende Oppositionelle.

Angesichts der Angriffe Israels und der USA auf den Iran geht der Sohn des letzten iranischen Schahs, Reza Pahlavi, von einem baldigen Ende der Islamischen Republik aus. "Wir sind nahe an einem endgültigen Sieg", sagte Pahlavi, der in den USA im Exil lebt, am Samstag in einer im Internet veröffentlichten Video-Botschaft.

"Ich möchte so bald wie möglich an Eurer Seite sein, damit wir zusammen uns den Iran zurückholen und wiederaufbauen können", fügte der Schah-Sohn hinzu. Vorerst solle die iranische Bevölkerung aber nicht auf die Straße gehen. "Ich rufe Euch auf, in Euren Häusern zu bleiben und Eure Sicherheit zu schützen", sagte Pahlavi in seiner Ansprache. "Bleibt wachsam und bereit, so dass Ihr zur gegebenen Zeit, die ich Euch genau mitteilen werde, für die endgültige Aktion wieder auf die Straße gehen könnt."

Zuvor hatten am Samstagmorgen Israel und die USA nach eigenen Angaben Luftangriffe gegen den Iran gestartet. Aus Teheran und mehreren anderen Städten des Landes wurden Explosionen gemeldet. US-Präsident Donald Trump sagte, Ziel sei es, die "unmittelbare Bedrohungen durch das iranische Regime" auszuschalten. Die iranische Raketenindustrie solle "dem Erdboden" gleichgemacht und die Marine vernichtet werden. Zugleich rief Trump alle iranischen Soldaten und Sicherheitskräfte auf, sich zu ergeben. Die Bevölkerung des Landes rief er in einer Ansprache auf, die Regierung in Teheran im Anschluss an den Einsatz zu stürzen.

Die Spannungen zwischen Israel und den USA mit dem Iran hatten in den vergangenen Wochen und vor allem seit der blutigen Niederschlagung der regierungskritischen Proteste im Iran im Januar deutlich zugenommen. Bei den damaligen Protesten hatten einige Demonstrierende auch eine Rückkehr zur Monarchie gefordert. 

Pahlavi hat sich für eine säkulare Demokratie im Iran ausgesprochen. In jüngster Zeit hatte er US-Präsident Trump wiederholt aufgefordert, im Iran einzuschreiten. 

Die iranische Opposition ist gespalten, Teile davon kritisieren Pahlavi wegen seiner Unterstützung für Israel. Zudem distanzierte er sich nie von der autokratischen Herrschaft seines Vaters.

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