Angesichts mehrerer Skandale ist die Beliebtheit des norwegischen Königshauses auf einen Tiefstand gefallen. Nur 60 Prozent der Norweger äußerten in einer aktuellen Umfrage eine positive Meinung über die königliche Familie, wie der Sender NRK am Samstag meldete. Dies ist ein Rückgang um zehn Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat und der niedrigste Wert überhaupt.
Ende Januar war bekannt geworden, dass Kronprinzessin Mette-Marit jahrelang Kontakt zu dem verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein pflegte und mindestens tausendmal in den Ermittlungsakten zum Fall Epstein vorkommt. Anfang des Monats begann zudem ein Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn der Kronprinzessin aus einer früheren Beziehung, Marius Borg Hoiby.
Bereits Ende Januar hatten 47,6 Prozent der Teilnehmer in einer Meinungsumfrage die Ansicht vertreten, Mette-Marit solle nicht Königin werden. Nur knapp 29 Prozent der Befragten wollen die 52-Jährige demnach als Königin sehen.
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Prozess und Epstein-Kontakte: Beliebtheit von Norwegens Königshaus am Tiefpunkt
- AFP - 21. Februar 2026, 13:37 Uhr
Angesichts mehrerer Skandale ist die Beliebtheit des norwegischen Königshauses auf einen Tiefstand gefallen. Nur 60 Prozent der Norweger äußerten in einer aktuellen Umfrage eine positive Meinung über die königliche Familie.
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