US-Präsident Donald Trump hat der iranischen Regierung mit "Konsequenzen" im Falle einer ausbleibenden Einigung bei indirekten Atomgesprächen in Genf gedroht. "Ich glaube nicht, dass sie die Konsequenzen wollen, wenn kein Abkommen zustande kommt", sagte Trump am Montag (Ortszeit) vor Journalisten an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. Er werde an den Gesprächen "indirekt" beteiligt sein, fügte er hinzu.
Am Dienstag sind in Genf neue Gespräche zwischen dem Iran und den USA geplant. Sie sollen nach Angaben aus Teheran wie bereits in der vorherigen Runde im Oman indirekt geführt werden. Die iranische Delegation wird staatlichen iranischen Medien zufolge von Außenminister Abbas Araghtschi geleitet. Die US-Delegation wird nach Angaben des Weißen Hauses vom US-Sondergesandten Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner angeführt.
Washington und Teheran hatten ihre indirekten Gespräche am 6. Februar wieder aufgenommen. US-Präsident Trump droht Teheran mit einem Militäreinsatz, sollte es nicht zu einer Einigung im Atomstreit kommen. Teheran will nur über sein Atomprogramm und die Aussetzung von Sanktionen verhandeln, die USA und Israel pochen jedoch auch auf Verhandlungen etwa über das iranische Raketenprogramm.
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Atomgespräche: Trump droht Iran bei ausbleibender Einigung mit "Konsequenzen"
- AFP - 17. Februar 2026, 03:27 Uhr
US-Präsident Donald Trump hat der iranischen Regierung mit Konsequenzen im Falle einer ausbleibenden Einigung bei den Atomgesprächen in Genf gedroht. 'Ich glaube nicht, dass sie die Konsequenzen wollen, wenn kein Abkommen zustande kommt', sagte er.
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