Das Oberlandesgericht im rheinland-pfälzischen Koblenz hat einen US-Bürger wegen Spionageaktivitäten für China zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit, wie das Gericht am Mittwoch mitteilte. Laut Urteil hatte Martin D. zwischen 2017 und 2023 für einen zivilen Vertragspartner des US-Verteidigungsministeriums gearbeitet.
Spätestens seit 2020 war er auf einem US-Militärstützpunkt in Deutschland tätig. Im Sommer 2024 kontaktierte er laut Anklage der Bundesanwaltschaft mehrfach chinesische staatliche Stellen und bot die Übermittlung sensibler Informationen des US-Militärs an einen chinesischen Geheimdienst an.
Teilweise fand der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Laut Gericht verzichteten die Verteidigung des Angeklagten und der Angeklagte selbst bereits auf Rechtsmittel. Die Bundesanwaltschaft stellte dies demnach in Aussicht.
Brennpunkte
Gut zweieinhalb Jahre Haft für US-Bürger wegen Spionage für China in Rheinland-Pfalz
- AFP - 11. Februar 2026, 11:30 Uhr
Das Oberlandesgericht im rheinland-pfälzischen Koblenz hat einen US-Bürger wegen Spionageaktivitäten für China zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit.
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