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Große Kundgebung für Freilassung des in die USA entführten Maduro in Caracas

  • AFP - 24. Januar 2026, 00:36 Uhr
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Innenminister Cabello bei Kundgebung für Maduro in Caracas
Bild: AFP

In Venezuela sind tausende Unterstützer von Nicolás Maduro für eine Freilassung des entmachteten und in die USA entführten venezolanischen Präsidenten auf die Straße gegangen.

In Venezuela sind tausende Unterstützer von Nicolás Maduro für eine Freilassung des entmachteten und in die USA entführten venezolanischen Präsidenten auf die Straße gegangen. "Wir wollen sie zurück", war am Freitag auf einem riesigen Transparent der Demonstrierenden im Zentrum von Caracas zu lesen. Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores waren Anfang Januar bei einem US-Militäreinsatz in Venezuela festgenommen und in die USA gebracht worden. 

Maduro wurde in New York inhaftiert, wo ihm wegen "Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden soll. Seine Stellvertreterin Delcy Rodríguez wurde daraufhin zur Übergangspräsidentin ernannt. Unter ihr hat eine Annäherung zwischen Washington und Caracas stattgefunden, doch die venezolanische Regierung fordert weiterhin die Rückkehr des Staatschefs. 

"Unser größter Triumph in diesen Tagen wird es sein, Präsident Maduro und Cilia" zurückzuholen, erklärte Innenminister Diosdado Cabello während der Kundgebung in einer Rede, die im staatlichen Fernsehen übertragen wurde. Cabello sicherte zudem der Übergangspräsidentin die volle Unterstützung der Regierungspartei zu. Der Innenminister sowie auch Verteidigungsminister Vladimir Padrino López sind nach wie vor sehr einflussreich.

Obwohl Rodríguez eine enge Verbündete Maduros war, hatte sich US-Präsident Donald Trump bereiterklärt, mit ihr zusammenzuarbeiten, solange ihre Regierung sich an die Vorgaben Washingtons hält. Rodríguez erlaubte den USA, venezolanisches Öl zu verkaufen, erleichterte ausländische Investitionen und ließ Dutzende politische Gefangene frei. 

Die 65-jährige Demonstrantin und Buchhalterin Marlene Blanco hält Maduros Festnahme für "illegal" und "ungerecht". "Das Öl gehört uns. Und es muss angemessen bezahlt werden", sagte sie mit Blick auf das Bestreben von Trump, den Verkauf des venezolanischen Öls zu kontrollieren.

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