New York (dts Nachrichtenagentur) - Die US-Börsen haben am Dienstag deutlich nachgegeben. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 48.488 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,8 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.
Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.795 Punkten 2,1 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 24.985 Punkten 2,1 Prozent im Minus.
Für Verunsicherung an der Wall Street sorgten die jüngsten Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Konflikt. Viele Anleger dürften jedoch darauf hoffen, dass die Ankündigung nur Teil einer Verhandlungsstrategie ist. Einen Krieg um Grönland innerhalb der Nato will sich an den Börsen derzeit noch kaum jemand ausmalen. Trotzdem flüchten sich viele Investoren in die vermeintlich krisenfesten Edelmetalle.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend stärker: Ein Euro kostete 1,1717 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8535 Euro zu haben.
Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.757 US-Dollar gezahlt (+1,8 Prozent). Das entspricht einem Preis von 130,52 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 63,87 US-Dollar, das waren 7 Cent oder 0,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Finanzen
US-Börsen geben deutlich nach - Sorge durch neuen Handelskonflikt
- dts - 20. Januar 2026, 22:14 Uhr
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