In Hamburg sollen vier Bankangestellte heimlich fast eineinhalb Millionen Euro von Kundenkonten abgebucht und an Briefkastenfirmen ins Ausland transferiert haben. Die Polizei rückte nach Angaben vom Mittwoch zu Wohnungsdurchsuchungen bei den Beschuldigten im Alter zwischen 25 und 41 Jahren an und stellte Beweismittel sicher. Die Ermittlungen dauerten demnach an, alle vier Verdächtigen blieben auf freiem Fuß.
Ausgelöst worden waren die Ermittlungen demnach durch einen Hinweis eines Kreditinstituts. Die Beschuldigten arbeiteten nach Polizeiangaben in einer Bankfiliale im Stadtteil Wandsbek und durchsuchten Kundendaten gezielt nach vorwiegend älteren Kontoinhabern. Anschließend sollen sie deren personenbezogene Daten dazu genutzt haben, im vergangenen Jahr während eines Dreimonatszeitraums heimlich etwa 1,4 Millionen Euro abzubuchen.
Laut Ermittlern leiteten sie das Geld auf Konten bei Briefkastenfirmen, die zwei Verdächtige eröffnet hatten. Bei den Beschuldigten handelt es sich um drei Männer und eine Frau. Durchsucht wurden am Dienstag ihre Wohnungen in verschiedenen Hamburger Stadtteilen. Dabei seien "diverse Beweismittel" beschlagnahmt worden, hieß es. Sie werden nun ausgewertet, die Ermittlungen führt die Betrugsabteilung des Landeskriminalamts.
Brennpunkte
Bankangestellte sollen fast eineinhalb Millionen Euro von Konten abgebucht haben
- AFP - 14. Januar 2026, 16:30 Uhr
In Hamburg sollen vier Bankangestellte fast eineinhalb Millionen Euro von Konten vorwiegend älterer Kunden abgebucht und an Briefkastenfirmen ins Ausland transferiert haben. Die Polizei rückte zu Wohnungsdurchsuchungen an, die Ermittlungen liefen.
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