Vor dem Dreikönigstreffen der FDP am Dienstag in Stuttgart will Parteichef Christian Dürr die Liberalen als "Gegenentwurf zum Status quo" positionieren. Es gebe "Millionen Menschen, die sich nach einer radikalen Reformkraft sehnen, die die liberale Demokratie schützt, aber merkt, dass dieser Staat nicht so bleiben kann, wie er ist", sagte Dürr der "Welt" laut Mitteilung vom Sonntag.
"Deswegen sage ich: Ich will keine Status-quo-Partei mehr sein." Das Wählerpotenzial dafür sei "fast eine Massenbewegung".
Konkret schlug Dürr die Abschaffung des Kündigungsschutzes für Fachkräfte in Start-up-Unternehmen vor. "Der volle Kündigungsschutz ist für hoch bezahlte Fachkräfte fehl am Platz", sagte er er. Ein Start-up brauche "gerade in der Wachstumsphase Flexibilität und müsse "auch mal Personal abbauen können". In der Bildungspolitik forderte Dürr finanzielle Mittel, "damit in jeder ersten Klasse alle Kinder ausreichend Deutsch können".
In der Migrationspolitik müsse "komplett anders" gedacht werden. "Bei der Einwanderung muss Asyl die absolute Ausnahme sein und Arbeitsmigration die absolute Regel", sagte Dürr. "Jeder, der einen Arbeitsvertrag hat und so viel verdient, dass er Steuern und Abgaben zahlt, soll unkompliziert kommen dürfen – im Gegenzug aber keine Sozialleistungen beziehen." Es könne "nicht gleichzeitig einen riesigen Sozialstaat und völlig offene Grenzen" geben.
Politik
Vor FDP-Dreikönigstreffen: Dürr will Liberale als "Gegenentwurf zum Status quo"
- AFP - 4. Januar 2026, 12:23 Uhr
Vor dem Dreikönigstreffen der FDP am Dienstag in Stuttgart will Parteichef Christian Dürr die Liberalen als 'Gegenentwurf zum Status quo' positionieren. Es gebe 'Millionen Menschen, die sich nach einer radikalen Reformkraft sehnen', sagte er.
Weitere Meldungen
Die sich verschärfende Hungerkrise in Afghanistan trifft nach UN-Angaben Frauen und Kinder besonders hart. Wegen ausbleibender Hilfslieferungen würden im laufenden Jahr "fünf
MehrDie Linkspartei hat Überlegungen von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zu höheren Zuzahlungen für Krankenversicherte scharf kritisiert. Wer zur Verhinderung von
MehrIm Streit um den Haushalt für das laufende Jahr zeichnet sich in Frankreich das nächste Misstrauensvotum gegen die Regierung ab. Frankreichs Premierminister Sébastien Lecornu
MehrTop Meldungen
Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Im November 2025 wurde in Deutschland der Bau von 20.100 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte,
MehrWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2025 um 2,2 Prozent gegenüber 2024 erhöht. "Die Entwicklung der
MehrKöln (dts Nachrichtenagentur) - Der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, kritisiert die Erbschaftsteuer-Pläne der SPD. "Es ist richtig, die
Mehr














