Im Konflikt zwischen einer von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützten Miliz und der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition im Jemen sind bei Luftangriffen mindestens sieben Milizionäre getötet worden. Mehr als zwanzig weitere Kämpfer seien bei den Angriffen der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition am Freitag verletzt worden, sagte ein Vertreter der Miliz Südlicher Übergangsrat (STC).
Kurz zuvor hatte die Regionalregierung der Provinz Hadramaut den Beginn eines Militäreinsatzes angekündigt, um vom STC eroberte Armeestützpunkte auf "friedliche" Weise wieder unter ihre Kontrolle zu bringen. Ein Sprecher des STC sprach dagegen von einem "entscheidenden und existenziellen" Krieg mit den von Saudi-Arabien unterstützten Truppen.
Der STC hatte in den vergangenen Wochen Teile der ölreichen jemenitischen Region Hadramaut sowie angrenzende Gebiete unter seine Kontrolle gebracht. Die Gruppe kämpft seit Jahrzehnten für einen unabhängigen Staat im Südjemen, wie er bereits von 1967 bis zur jemenitischen Vereinigung im Jahr 1990 bestand. Der STC wird militärisch und politisch von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützt.
Der Jemen ist seit mehr als einem Jahrzehnt faktisch gespalten: Der Norden des Landes wird von der vom Iran unterstützten schiitischen Huthi-Miliz kontrolliert, über den Süden des Landes herrscht ein fragmentiertes Regierungsbündnis. Sowohl der von den Emiraten unterstützte STC als auch von Saudi-Arabien unterstützte Islamisten sind formal Teil der international anerkannten Regierung, stehen jedoch seit Jahren in Rivalität zueinander.
Brennpunkte
Sieben Milizionäre bei Luftangriffen im Jemen getötet
- AFP - 2. Januar 2026, 15:50 Uhr
Im Konflikt zwischen einer von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützten Miliz und der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition im Jemen sind bei Luftangriffen mindestens sieben Milizionäre getötet worden.
Weitere Meldungen
In der Ukraine soll der bisherige Leiter des Militärgeheimdienstes, Kyrylo Budanow, zum Chef des Präsidialamts ernannt werden. "Ich hatte ein Treffen mit Kyrylo Budanow und habe
MehrNachlässiger Umgang mit Feuerwerk hat die verheerende Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana in der Silvesternacht ausgelöst: Laut Zeugenaussagen und der Auswertung
MehrAuch nach Silvester kommt es in Deutschland weiterhin zu Vorfällen mit Pyrotechnik. In Potsdam wurde ein Zwölfjähriger am Neujahrstag bei der Explosion eines auf einem
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung sind zum Jahreswechsel erneut gestiegen. Das ist das Ergebnis einer Berechnung des
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die krisengeplagte Fahrradindustrie kommt nicht in Tritt. "Die erhoffte Wende ist ausgeblieben. Die Absätze sind 2025 noch einmal gefallen",
MehrDer Frauenanteil in den Vorständen der größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland ist erstmals seit Jahren wieder gesunken. Wie die Beratungsfirma Russell Reynolds am
Mehr














