Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht Europa bei Fragen zu Künstlicher Intelligenz (KI) vor einer "großen Schlacht" mit den USA. "Es wird eine entscheidende Frage, ob wir digitale Medien kontrollieren können oder nicht", sagte Merkel am Donnerstagabend bei einer Veranstaltung des Magazins "Stern" in Berlin. "Und wir werden ganz harten Druck kriegen."Â
Merkel vertrat die Auffassung, "über jede neue Technologie muss der Mensch zum Schluss entscheiden können". Wie bei der Kernenergie oder der Radioaktivität brauche es auch bei der KI Regeln.Â
Sie nutze manchmal den Chatbot ChatGPT: "Ich bin neugierig und gucke manchmal und weiß aus diesen wenigen Versuchen, wie ich ChatGPT dazu bringen kann, mir das zu sagen, was ich hören will", erzählte Merkel. "ChatGPT ist feige." Sie finde die Möglichkeiten "einerseits faszinierend, aber andererseits schreit es danach, dass wir Leitplanken einsetzen, dass wir regulieren".Â
Technologie
Merkel erwartet "große Schlacht" mit den USA über KI-Regulierung
- AFP - 12. Dezember 2025, 08:33 Uhr
Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht Europa bei Fragen zu Künstlicher Intelligenz (KI) vor einer 'großen Schlacht' mit den USA. 'Es wird eine entscheidende Frage, ob wir digitale Medien kontrollieren können oder nicht', sagte Merkel.
Weitere Meldungen
Shopping mit Künstlicher Intelligenz (KI): Der US-Onlinekonzern Google hat gemeinsam mit Partnerunternehmen eine neue Anwendung seines Modells Gemini für KI-gestütztes
MehrEin Smartphone ohne Mobilfunkvertrag zu kaufen und diesen dann separat abzuschließen, ist einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox zufolge deutlich günstiger als
MehrDer US-Online-Konzern Meta hat weitere Abkommen mit Atomenergieunternehmen geschlossen, um den steigenden Strombedarf für KI-Rechenzentren zu decken. Durch Vereinbarungen mit
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Arbeitgeberverband BDA hat die Bundesregierung dazu aufgefordert, sich auf den letzten Metern gegen die EU-Richtlinie zur Lohntransparenz
MehrUS-Präsident Donald Trump hat angesichts des gewaltsamen Vorgehens der iranischen Sicherheitskräfte gegen die Massenproteste in dem Land Strafzölle gegen alle Handelspartner
MehrWashington (dts Nachrichtenagentur) - US-Präsident Donald Trump hat eine Sondersteuer für alle Länder angekündigt, die mit dem Iran Geschäfte machen. Der entsprechende Zoll
Mehr














