Nürnberg (dts Nachrichtenagentur) - Die Kosten für Bürgergeld-Empfänger sind im vergangenen Jahr auf ein Rekordhoch von 46,7 Milliarden Euro gestiegen.
Wie die "Bild" (Montagsausgabe) unter Berufung auf neue Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) meldet, entspricht das einem Anstieg um zehn Prozent zum Vorjahr. Demnach kletterten die Ausgaben für Regelsätze und Sozialbeiträge 2024 um gut 2,5 Milliarden Euro auf 22,1 Milliarden Euro.
Die Kosten der Unterkunft stiegen bei der BA angesichts der hohen Mieten um eine Milliarde auf 17,7 Milliarden Euro. Auch die Kommunen beteiligen sich an Unterkunftskosten. Sie mussten mit insgesamt 6,9 Milliarden Euro im vergangenen Jahr fast 400 Millionen Euro mehr ausgeben als 2023, schreibt die "Bild" weiter.
Die CDU will diese Entwicklung nun zügig stoppen. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann sagte der "Bild": "Einmal mehr zeigt sich, wie dringend dieses Bürgergeld abgeschafft werden muss." Die neue Regierung werde das "schnell angehen". Laut Linnemann sollen mehr Bürgergeld-Empfänger künftig arbeiten. "Wer arbeiten kann, aber das nicht will, kann nicht mehr auf die Solidarität der anderen hoffen. Das ist dann vorbei", sagte Linnemann der "Bild".
Die Arbeitsagentur gab im vergangenen Jahr die Zahl der Leistungsminderungen wegen einer kategorischen Weigerung, Arbeit aufzunehmen, mit knapp 16.000 an. Insgesamt erhielten etwa 5,5 Millionen Menschen Bürgergeld, 1,6 Millionen davon standen grundsätzlich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung.
Wirtschaft
Bürgergeld-Ausgaben 2024 auf Rekordbetrag gestiegen
- dts - 28. April 2025
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