Finanzen

Dax legt zu - Hoffnung auf stärkere Leitzinssenkung

  • dts - 1. November 2024, 17:47 Uhr
Bild vergrößern: Dax legt zu - Hoffnung auf stärkere Leitzinssenkung
Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

.

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 19.255 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start legte der Dax im weiteren Verlauf kontinuierlich zu, bevor er kurz vor Schluss einen kleinen Teil seiner Zugewinne wieder abgab.

"Nach dem kleinen Ausverkauf und dem erfolgreichen Test der 19.000er Marke gestern kann sich der Dax heute wieder erholen, liegt jedoch immer noch über 300 Zähler unter seinem Wochenhoch bei rund 19.650 Punkten", kommentierte Konstantin Oldenburger, Marktanalyst bei CMC Markets. "Damit ist aber auch klar, dass der Weg nach oben in der kommenden Woche über diese Marke definiert wird und führen muss. Sollte nach der Wahl in den USA, wie auch immer sie ausgeht, die Marke nachhaltig überschritten werden, wäre auch der Weg in Richtung 20.000 Punkte noch in diesem Jahr frei."

Weiter dürften sich Oldenburger zufolge nach dem Arbeitsmarktbericht für Oktober in den USA die Spekulationen verstärken, dass die Notenbank ihre Geldpolitik doch schneller lockern könnte. "Auch der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe lag unter den Prognosen und deutet auf einen weiteren, deutlichen Rückgang im verarbeitenden Gewerbe hin. Wichtiger ist aber der Arbeitsmarktbericht, der zeigte, dass die US-Wirtschaft im Oktober nur 12.000 neue Arbeitsplätze geschaffen hat, was deutlich unter den Prognosen von 113.000 lag."

Die Fed werde die Entwicklung mit Sorge beobachten und die Zinsen weiter senken, erwartet der Analyst. "Denn für sie steht derzeit die Konjunktur im Vordergrund."

Bis kurz vor Handelsschluss rangierten die Papiere von Sartorius und Siemens Energy an der Spitze der Kursliste. Entgegen dem Trend bildeten die Daimler-Truck-Aktien das Schlusslicht.

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Dezember kostete 39 Euro und damit vier Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg hingegen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 73,50 US-Dollar, das waren 69 Cent oder 1,0 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,0850 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9217 Euro zu haben.

Weitere Meldungen

Dax startet im Plus - Anleger hoffen auf baldiges Kriegsende

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Der Dax ist am Dienstagmorgen deutlich erholt in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.960 Punkten

Mehr
US-Börsen legen zu - Ölpreis turbulent

New York (dts Nachrichtenagentur) - Die US-Börsen haben am Montag zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 47.740 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,5

Mehr
Dax hegt Verluste ein - Hoffen auf wieder sinkende Energiepreise

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Zum Wochenstart hat der Dax nachgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.409 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von

Mehr

Top Meldungen

Rehlinger warnt vor Lockerung der Ölsanktionen gegen Russland

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) - Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) lehnt den Vorstoß, die Ölsanktionen gegen Russland zu lockern, ab. Die Lage

Mehr
Güterumschlag in deutschen Seehäfen legt 2025 zu

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Der Güterumschlag in den deutschen Seehäfen ist im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt

Mehr
Deutsche Exporte im Januar gesunken

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Im Januar 2026 sind die deutschen Exporte gegenüber Dezember kalender- und saisonbereinigt um 2,3 Prozent und die Importe um 5,9 Prozent

Mehr