Finanzen

Bauernpräsident gegen höhere Mehrwertsteuer für Fleisch

  • dts - 15. Juni 2024, 02:00 Uhr
Bild vergrößern: Bauernpräsident gegen höhere Mehrwertsteuer für Fleisch
Fleisch und Wurst im Supermarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

.

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bauernpräsident Joachim Rukwied hat einer Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 19 Prozent für Fleisch eine Absage erteilt. "Unsere Position ist klar: Mit uns wird es keine Erhöhung der Mehrwertsteuer für Fleisch auf 19 Prozent geben", sagte Rukwied der "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe).

"Wirtschaftlich schlechter gestellte Familien würden sich dann das eine oder andere Fleischstück nicht mehr leisten können." Zugleich sagte Rukwied, man sei kompromissbereit, um Tierwohl finanzieren zu können. "Eine Mehrwertsteuererhöhung um zwei oder drei Prozent würden wir mittragen. Als Anschub für noch mehr Tierwohl."

Auch eine Erhöhung des Mindestlohns auf 15 Euro, wie vom Kanzler angeregt, lehnt Rukwied ab. "Wir zahlen ungefähr das doppelte an Mindestlohn wie in Spanien. Die Wettbewerbsfähigkeit bei arbeitsintensiven Kulturen wie etwa Spargel ist bereits deutlich zurückgegangen." 15 Euro Mindestlohn würden eine Erosion der arbeitsintensiven Kulturen bedeuten. "Das kann der Kanzler nicht wirklich wollen", so der Bauernpräsident.

Weitere Meldungen

EZB-Rat uneins über höhere Mindestreserve

Frankfurt (dts Nachrichtenagentur) - Im EZB-Rat regt sich Widerstand gegen Überlegungen, die unverzinste Mindestreserve für Banken zu erhöhen. Belgiens Notenbankchef Pierre

Mehr
Pünktlichkeit: Bund fördert Einbau neuer Zugsicherungstechnik

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Das Bundesverkehrsministerium hat am Freitag die Förderrichtlinie zur Umrüstung von Zügen mit dem europäischen Zugfunksystem ERTMS

Mehr
EZB lässt Leitzins unverändert

Frankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Leitzins unverändert gelassen. Das teilte die Notenbank am Donnerstag nach ihrer

Mehr

Top Meldungen

Porsche baut 5000 Stellen ab - Audi senkt Umsatzprognose für 2026

Die Krise bei Volkswagen macht auch vor den Premiumtöchtern nicht Halt: Der Sportwagenhersteller Porsche kündigte am Montag 5000 Stellenstreichungen an, Audi senkte seine

Mehr
Porsche baut in Region Stuttgart weitere 5.000 Stellen ab

Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) - Der Sportwagenbauer Porsche will in der Region Stuttgart weitere 5.000 Stellen abbauen. Die Maßnahme sei Teil eines sogenannten

Mehr
Geschäftsklima im Juli weiter verbessert - Analysten: Enwicklung unsicher

Die Stimmung der Unternehmen in Deutschland hat sich im Juli den dritten Monat in Folge verbessert - Experten halten die Datenlage allerdings bereits wieder für überholt. Der

Mehr