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Trotz Urlaub hoher Stromverbrauch

  • Rudolf Huber/wid - 8. Juli 2019, 10:20 Uhr
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wid Groß-Gerau - Energie sparen leicht gemacht: Wer Geräte nicht im Stand-by-Modus laufen lässt, sondern sie vom Stromnetz trennt, spart im Jahr viel Geld. E.ON Energie

Wie viel Strom wird in einer Wohnung verbraucht, die in der Urlaubszeit komplett leer steht? Das hat Energieanbieter E.ON anlässlich der Sommerferien 2019 erstmals nachgemessen. Das Ergebnis ist verblüffend.


Wie viel Strom wird in einer Wohnung verbraucht, die in der Urlaubszeit komplett leer steht? Das hat Energieanbieter E.ON anlässlich der Sommerferien 2019 erstmals nachgemessen. Das Ergebnis ist verblüffend.

"Unsere Auswertung zeigt, dass in vielen Häusern auch in der Urlaubszeit zwischen 30 bis 50 Prozent Strom verbraucht wird, obwohl niemand zuhause ist", so E.ON-Geschäftsführer Wolfgang Noetel. "Trotz Unterschieden zwischen Mietwohnungen und Eigenheimen und abhängig von der Anzahl der Elektrogeräte ist der passive Energiebedarf in den untersuchten Haushalten überraschend hoch."

Gemessen wurde in mehr als 100 typischen deutschen Haushalten, deren detaillierter Verbrauch in einem Pilotprojekt über zwei Jahre von Smart-Metern erfasst wurden. Die Experten von E.ON Digital Technologies konnten über die intelligenten Stromzähler den Gesamtverbrauch sogar einzelnen Gerätegruppen vom Licht bis zu den Kühlschränken zuordnen und dank künstlicher Intelligenz den aktiven und passiven Energiebedarf automatisiert unterscheiden.

Rund die Hälfte des Strombedarfs entfiel demnach auf die Geräte im aktiven Modus wie Fernseher, Laptop, Waschmaschine, Herd und Backofen. Die andere Hälfte des Energiebedarf fällt dauerhaft und damit auch im passiven Zustand an. Werden etwa Kühlschrank und Gefriertruhe nicht abgetaut und abgeschaltet, ziehen sie in regelmäßigen Abständen Strom. Alle anderen Geräte, die im Standby-Modus am Stromnetz hängen, treiben in Summe den Verbrauch nach oben. Schließlich hat sich die durchschnittliche Anzahl der Elektrogeräte im Haushalt nach E.ON-Schätzungen in den vergangenen zehn Jahren nahezu verdoppelt. Von dem Aquarium über den Wlan-Router und Sprachassistenten benötigen sie rund um die Uhr Strom.

"Wer wirklich nachhaltig Energie sparen und damit auch seine Stromkosten senken möchte, sollte so viele Geräte wie möglich komplett ausschalten", rät Wolfgang Noetel von E.ON. Und das gilt nicht nur im Urlaub, sondern immer dann, wenn er das Haus verlässt.

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