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Geldautomaten im Visier der Ganoven

  • Ralf Loweg/wid - 6. Juni 2019, 13:27 Uhr
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wid Groß-Gerau - Die Angriffe auf Geldautomaten werden immer skrupelloser. Sie werden gestohlen, aufgehebelt, gesprengt oder technisch manipuliert. 3dman_eu / pixabay.com

Die Angriffe auf Geldautomaten werden immer skrupelloser. Sie werden gestohlen, aufgehebelt, gesprengt oder technisch manipuliert. Einen Anstieg um etwa 18 Prozent auf rund 590 Taten registrierte die deutsche Polizei.

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Die Panzerknacker sind allen Comic-Freunden ans Herz gewachsen. Immer wieder versuchen sie, den riesigen Tresor des Dagobert Duck zu plündern. Doch was sie sich auch einfallen lassen, die Einbrüche gehen schief. Und so haben wir fast schon etwas Mitleid mit den erfolglosen Panzerknackern.

Im richtigen Leben sie das aber anders aus. Da werden die Angriffe auf Geldautomaten immer skrupelloser. Sie werden gestohlen, aufgehebelt, gesprengt oder technisch manipuliert. Einen Anstieg um etwa 18 Prozent auf rund 590 Taten registrierte die deutsche Polizei in Fällen des besonders schweren Diebstahls von und aus Geldautomaten - den sogenannten physischen Angriffen.

Dazu gehören mit einem Anteil von 63 Prozent die insgesamt 369 versuchten und vollendeten Sprengungen von Geldautomaten. Ein Vorgehen, welches sich die Täter zunehmend zu Eigen machen. Wurden vor zehn Jahren nur 19 Sprengungen und 14 Sprengversuche von Geldautomaten gezählt, stieg die Fallzahl nun auf einen neuen Höchststand.

Die Tatorte lagen insbesondere in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz. Die Täter entwendeten dabei insgesamt rund 18 Millionen Euro Bargeld. Hinzu kommen Sachschäden in Millionenhöhe, die die Sprengkraft der Explosionen an den Geldautomaten, deren Aufstellungsorten und mitunter auch an benachbarten Gebäuden verursachte.

Die Zahl der identifizierten Tatverdächtigen stieg auf 128 Personen - eine Zunahme um 38 Prozent gegenüber 2017. Hierzu trug unter anderem die Zerschlagung von Tätergruppierungen aus den Niederlanden und Polen bei, teilt das Bundeskriminalamt (BKA) mit.

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