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Mercedes-AMG A 35 4Matic nun auch als Limousine

  • ampnet - 27. März 2019, 10:58 Uhr
Bildergalerie: Mercedes-AMG A 35 4Matic nun auch als Limousine
Mercedes-AMG A 35 4Matic Limousine. Foto: Auto-Medienportal.Net/Daimler

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Der Mercedes-AMG A 36 4Matic ist nun auch als Limousine erhältlich. Der 2,0-Liter-Vierzylinder des Stufenheckmodells liefert 306 PS (225 kW) und beschleunigt den Wagen mittels Sieben-Gang-Doppelkupplungsgegtriebe in 4,8 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h abgeregelt, das maximale Drehmoment von 400 Newtonmetern steht ab 3000 Umdrehungen in der Minute bereit.

Charakteristische AMG-Designmerkmale sowie die wie bei einem Sportwagen auf der Bordkante sitzenden Außenspiegel, Seitenschwellerverkleidungen, der neue Diffusoreinsatz, die Abrisskante auf dem Kofferraumdeckel und die zwei runden, links und rechts weit außen positionierten Endrohrblenden verleihen dem A 35 auch äußerlich einen sportlichen Auftritt. Mit an Bord sind das MBUX-Multimediasystem, das Kombiinstrument mit drei Anzeigestilen und die eigenständige AMG-Mittelkonsole mit Touchpad und zusätzlichen Schaltern zur Bedienung von ESP, manuellem Getriebemodus und adaptiver Verstelldämpfung (optional).

Die serienmäßige ,,Race Start"-Funktion ermöglicht maximale Beschleunigung aus dem Stand. Das Spektrum des Allradantriebs 4Matic reicht vom reinen Frontantrieb bis zu einem Verhältnis von 50 zu 50 Prozent auf Vorder- und Hinterachse. Die fünf Fahrprogramme ,,Glätte", ,,Comfort", ,,Sport", ,,Sport +" und ,,Individual" ermöglichen eine große Spreizung der Fahrzeugcharakteristik von komfortabel bis dynamisch. Neu integriert ist dabei die zweistufige Fahrdynamikregelung ,,AMG Dynamics", die das ESP um agilisierende Eingriffe erweitert. Bei dynamischer Kurvenfahrt bewirkt ein kurzer Bremseneingriff am kurveninneren Hinterrad ein definiertes Giermoment um die Hochachse: Der A 35 4MATIC lenkt spontan und präziser ein.

Für den A 35 4Matic ist optional auch ein ,,AMG Track Pace" erhältlich. Der virtuelle Renningenieur ist Bestandteil des MBUX und erfasst während der Fahrt über eine Rennstrecke permanent mehr als 80 fahrzeugspezifische Daten (z.B. Geschwindigkeit, Beschleunigung). Hinzu kommen die Anzeige von Runden- und Sektorzeiten sowie jeweils die Differenz zur Referenzzeit. Weil bestimmte Anzeige-Elemente in grün oder rot aufleuchten, kann der Fahrer aus dem Augenwinkel ohne Ablesen von Zahlen erkennen, ob er aktuell schneller oder langsamer als die Bestzeit ist.

Im Anschluss an die schnellen Runden kann der Fahrer anhand der Daten sein Fahrkönnen analysieren und gegebenenfalls verbessern. Außerdem lassen sich Beschleunigungs- und Verzögerungswerte (z.B. 0-100 km/h, ¼ Meile, 100-0 km/h) messen und speichern. Dank eines neu entwickelten Algorithmus, der die Fahrzeugposition so exakt wie möglich bestimmt, erkennt das System sogar, wenn die Strecke verlassen oder abgekürzt wird. Neben den GPS-Daten werden dazu die im Fahrzeug vorhandenen Sensoren (Beschleunigung, Gyroskop, Lenkwinkel, Raddrehzahlen) verwendet. Bekannte Rennstrecken wie zum Beispiel der Nürburgring oder Spa-Francorchamps sind bereits hinterlegt. Außerdem ist es möglich, eigene Strecken aufzuzeichnen und über die Augmented-Reality-Funktion von MBUX die Ideallinie einer gespeicherten Renntsrecke auf dem Multimedia-Display oder dem optionalen Head-up-Display einzublenden.

Das optional erhältliche Aerodynamik-Paket verbessert die Fahreigenschaften bei hohen Geschwindigkeiten. Die Frontschürze mit vergrößertem Frontsplitter und Zusatz-Flics in Hochglanzschwarz sowie die größere AMG-Abrisskante auf dem Heckdeckel erhöhen den Anpressdruck. Die seitlichen Strömungsabrisskanten um die optischen Luftauslässe der Heckschürze und das Diffusor Blade sind ebenfalls in Hochglanzschwarz ausgeführt. Ebenfalls optional erhältlich ist das Night-Paket mit markanten Design-Elementen in Schwarz. Hinzu kommen die wärmedämmend dunkel getönten Fensterflächen ab der B-Säule. (ampnet/jri)

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