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Kostenfalle Bereitstellungszinsen

  • Rudolf Huber/wid - 18. Januar 2019, 12:30 Uhr
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wid Groß-Gerau - Wenn sich der Hausbau allzulange hinzieht, können erhebliche Bereitstellungszinsen auflaufen. Rainer Sturm / pixelio

Beim Hausbau lauern viele Kostenfallen. Eine davon sind die Bereitstellungszinsen, die sich schnell in unerwartete Höhen bewegen können. Vor allem in der aktuell angespannten Marktsituation, in der Bauarbeiten oft erst sechs bis neun Monate nach Unterzeichnung des Vertrags beginnen, sollte man auf diese Extragebühren beim Baukredit besonders achten, so die Experten des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB).


Beim Hausbau lauern viele Kostenfallen. Eine davon sind die Bereitstellungszinsen, die sich schnell in unerwartete Höhen bewegen können. Vor allem in der aktuell angespannten Marktsituation, in der Bauarbeiten oft erst sechs bis neun Monate nach Unterzeichnung des Vertrags beginnen, sollte man auf diese Extragebühren beim Baukredit besonders achten, so die Experten des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB).

Fällig werden die Zusatzkosten, weil die Banken davon ausgehen, dass Baudarlehen baldmöglichst abgerufen werden und sie deshalb den Betrag zur Auszahlung bereithalten. Doch nach einigen Monaten verlangen sie dafür Zinsen. Und die liegen immerhin bei durchschnittlich rund drei Prozent pro Jahr. Wer also 100.000 Euro ein Jahr lang nicht abruft, muss dafür 3.000 Euro Zinsen zahlen.

Wenn absehbar ist, dass größere Teilbeträge des Baukredits nicht gleich genutzt werden können, beispielsweise, weil nach Baufortschritt bezahlt wird, sollten die Bauherren darüber mit der Bank sprechen, so der BSB. Viele Kreditinstitute seien nämlich flexibel. Statt der üblichen drei oder sechs Monate bereitstellungsfreie Zeit bieten manche bis zu zwölf Monate.

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