Motor

WOF und EFA-S zeigen serienreifes E-Reisemobil

  • Gerhard Prien/ampnet - 13. Dezember 2018, 13:10 Uhr
Bildergalerie: WOF und EFA-S zeigen serienreifes E-Reisemobil
Iridium P69 E-Reisemobil. Foto: Auto-Medienportal.Net/WOF Iridium

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Auf der Stuttgarter CMT (12.-20.01.2019) soll mit dem Iridium-E-Mobil das erste marktreife Wohnmobil mit reinem Elektroantrieb gezeigt werden. Antriebsstrang und Batterietechnik der Weltpremiere kommen von Elektrofahrzeuge Stuttgart (EFA-S). Die Firma WOF vertreibt Reisemobile, hat die Marke Iridium am Markt etabliert und stellt ein Nutzfahrzeug-Chassis mit Breitspur zur Verfügung. Maurer Fahrzeugbau aus der Schweiz sorgt für den Aufbau des E-Wohnmobils.

Der E-Antrieb wird am Stammsitz von EFA-S in Zell unter Aichelberg installiert. ,,Es handelt sich nicht um eine Vorstudie, sondern um eine neue Fahrzeug-Generation, die Kunden schon im nächsten Jahr kaufen können", verspricht Bastian Beutel, der Geschäftsführer von EFA-S. Basis für das Wachstum in diesem Nischenmarkt ist die Kooperation mit dem mittelständischen Unternehmen WOF.

Für das Reisemobil hat EFA-S eine bereits bei rund 200 Lkw des Paketdienstes UPS bewährte Antriebslösung weiterentwickelt. Sie basiert auf einem hoch effizienten Synchronmotor. Er kommt, inklusive Steuerungseinheit, von der deutschen Firma Aradex. Bereits bei Drehzahl Null liefert der Motor sein volles Drehmoment von 1150 Newtonmetern. Durch ein selbst entwickeltes Batteriemanagement-System, den Einsatz von Hochvolt-Technik und einzeln überwachter Lithium-Eisenphosphat-Batterien will EFA-S eine maximale Reichweite von 200 Kilometern erzielen. Das E-Wohnmobil verfügt über ein Rekuperationssystem.

Das Iridium-E-Mobil ist mit einem integrierten Ladegerät ausgestattet und kann an herkömmlichen Steckdosen, an den heute üblichen Wallboxen mit bis zu 22 kW pro Stunde oder an Schnell-Ladestationen mit bis zu 50 kw/h (mit CCS-Anschluss) geladen werden. Auf einem Display hat der Fahrer alle wichtigen elektrischen Fahrzeugdaten wie den Ladestatus der Batterie und den Status einzelner Batteriezellen immer im Blick.

Für den Wohnmobil-Aufbau sorgt Maurer Fahrzeugbau, ein in der Schweiz ansässiger Hersteller exklusiver Reisemobile. Die Kundschaft soll zwischen der klassischen Sandwich-Bauweise und einer in Monoshell-Technik ausgeführten Kabine wählen können. Diese soll eine verwindungssteife Karosserie ohne Nähte und Fugen und ohne Quietschgeräusche bieten.

Christian Klaiber, Leiter der Initiative Zukunftsmobilität, sieht neben den klassischen Campern auch Geschäftsleute als Zielgruppe, die so emissionsfrei fahren und arbeiten können.

Auf der Stuttgarter Messe wird die Weltneuheit direkt im Eingangsbereich stehen. (ampnet/gp)

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