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Sicher durchs Unwetter kommen

  • Ralf Loweg/wid - 8. August 2018, 11:54 Uhr
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wid Groß-Gerau - Unwetter hinterlassen in Deutschland immer häufiger eine Spur der Verwüstung. pixabay.com

Mit der abflauenden Hitzewelle ziehen verstärkt Unwetter über Deutschland hinweg. Starkregen, Hagel und Sturmböen sorgen für schwere Verwüstungen und bringen Leib und Leben in Gefahr. Wer einige Tipps beachtet, kommt in jedem Fall sicherer durch das nächste Unwetter.


Mit der abflauenden Hitzewelle ziehen verstärkt Unwetter über Deutschland hinweg. Starkregen, Hagel und Sturmböen sorgen für schwere Verwüstungen und bringen Leib und Leben in Gefahr. Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), gibt Tipps zum richtigen Verhalten.

Ein festes Gebäude ist der oft sicherste Platz bei einem Unwetter. Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz. Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter überrascht werden, hocken Sie sich in eine Senke. Meiden Sie einzeln stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und andere Metallkonstruktionen. Warten Sie Unwetter mit Sturm und Hagel im Straßenverkehr zunächst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf einem baumfreien Abschnitt ab.

Betreten Sie keine vermeintlich ausgetrockneten Bach- und Flussläufe - bei Starkregen herrscht hier Lebensgefahr. Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112. Halten Sie die Notrufleitungen während eines Gewitters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetters.

In Deutschland sind eine Million Männer und Frauen in den Feuerwehren aktiv - mehr als 99 Prozent davon ehrenamtlich. "Nur durch das flächendeckende Netz der Feuerwehren ist es möglich, auch bei Unwettern schnell Hilfe zu leisten", sagt DFV-Präsident Ziebs.

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