Experten warnen vor fatalen Sicherheitslücken in Netzwerkgeräten. Manche Betriebe würden die Gefahr aus dem Router unterschätzen. Durch die Änderungen und das Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) habe IT-Sicherheit neue Aufmerksamkeit erlangt und avanciere derzeit zum Trendthema, sagt Karsten Glied, Geschäftsführer des IT-Unternehmens "Techniklotsen": "Viele Unternehmen entwerfen in letzter Minute komplexe Daten- und Sicherheitskonzepte und passen Verträge hektisch an." Bei den teilweise überhasteten Umstellungen würden Betriebe jedoch häufig die von Telekommunikationsanbietern bereitgestellten Router und Netzwerkgeräte vernachlässigen.
Denn fälschlicherweise gingen viele davon aus, dass das Schließen von Sicherheitslücken Aufgabe der Anbieter sei. Jedoch: Durch fehlende Schutzmaßnahmen böten Router breite Angriffsflächen. Zudem erschwerten komplizierte Updatemechanismen, fehlende Aktualisierungen und aufwendige Verschlüsselungen die Absicherung der Geräte.
Doch was tun? Professionelle und zuverlässige anbieterunabhängige Router mit schnell zur Verfügung stehenden Updates und intelligenten Management-Lösungen sollten standardmäßig zum Einsatz kommen und in das Sicherheitskonzept integriert werden, rät Glied. Zudem biete es sich an, Fachleute mit der regelmäßigen Wartung der Router zu beauftragen, sodass diese etwa die Einhaltung der DSGVO in Form von regelmäßigen Updates und Aktualisierungen übernehmen.
Technologie
Router als Gefahren-Zone
- Lars Wallerang/cid - 15. Juni 2018, 13:08 Uhr
Experten warnen vor fatalen Sicherheitslücken in Netzwerkgeräten. Manche Betriebe würden die Gefahr aus dem Router unterschätzen.
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