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TomTom-Umfrage: Reisen ja - aber nicht um jeden Preis

  • Rudolf Huber/wid - 9. Juni 2021, 13:53 Uhr
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wid Groß-Gerau - Flugzeug und Bahn haben wegen der Pandemie deutlich an Attraktivität verloren. TomTom

Trotz ungebrochener Lust am Reisen stehen viele Deutsche dem Thema eher rational gegenüber. So antworteten 62 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage von Opinium Research im Auftrag von Kartierungs-Spezialist TomTom, dass sie nicht um jeden Preis in den Urlaub fahren würden: Für sie wäre eine anschließende Quarantäne ein Ausschlusskriterium.


Trotz ungebrochener Lust am Reisen stehen viele Deutsche dem Thema eher rational gegenüber. So antworteten 62 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage von Opinium Research im Auftrag von Kartierungs-Spezialist TomTom, dass sie nicht um jeden Preis in den Urlaub fahren würden: Für sie wäre eine anschließende Quarantäne ein Ausschlusskriterium. 47 Prozent antworteten, dass sie dieses Jahr auf eine Urlaubsreise verzichten würden, wenn sie dafür 2022 sicher wieder verreisen könnten.

Für die Umfrage wurden 1.000 Personen im Alter ab 18 Jahren in Deutschland befragt. Dabei gaben nur zehn Prozent an, in diesem Jahr ganz auf einen Urlaub zu verzichten. Mit 39 Prozent ist die Pandemie der am häufigsten genannte Grund für einen Verzicht. Rund 22 Prozent derer, die 2021 keinen Urlaub planen, führen wirtschaftliche Gründe an: Sie können ihn sich dieses Jahr schlicht nicht leisten.

Bei den potentiellen Urlaubszielen rangiert Deutschland auf Platz eins, gefolgt von Österreich, Italien, den Niederlanden, Frankreich und Spanien. Länder wie Griechenland oder die Türkei, die in den Jahren vor der Pandemie zu den beliebtesten Urlaubsländern der Deutschen zählten, finden sich nicht unter den Top-Destinationen 2021. Auf die Frage "Werden Sie auch nach dem Abflauen der Pandemie eher im eigenen Land Urlaub machen?" sagten immerhin 37 Prozent, dass dies wahrscheinlich sei.

Ein wichtiges Kriterium für die Wahl der Urlaubsdestination 2021 ist deren Erreichbarkeit mit dem Auto. 61 Prozent der Befragten gaben an, dass es ihrer Meinung nach sicherer ist, während der Pandemie mit dem eigenen Auto zu verreisen als mit Flugzeug oder Bahn.

Vor dem Ausbruch der Pandemie fuhren 66 Prozent der Antwortenden mit dem Auto in den Urlaub, dieses Jahr wollen sich 74 Prozent hinters Steuer setzen. Sowohl die Bahn (minus sieben Prozentpunkte) als auch das Flugzeug (minus 30 Prozent) verlieren dieses Jahr deutlich an Popularität.

Wie groß die Lust am Reisen der Deutschen aktuell ist und dass das Auto dabei eine zentrale Rollte spielt, zeigt ein Blick auf die Verkehrsdaten während des Pfingstwochenendes. TomTom hat dazu die Anzahl der anonymisierten GPS-Messungen an den großen Autobahn-Grenzübergangen nach Österreich, Frankreich und in die Niederlande an zwei Wochenenden im Mai sowie an Christi Himmelfahrt und Pfingsten ausgewertet und miteinander verglichen. Dabei zeigt sich deutlich, dass an Pfingsten - aber auch an Christi Himmelfahrt - deutlich mehr Pkw von Deutschland ins benachbarte Ausland gefahren sind als an den beiden Vergleichswochenenden.

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