Technologie

Wenn Sprachassistenten fremdgehen

  • 8. Februar 2018, 12:00 Uhr
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cid Groß-Gerau - Kluge Sprachassistenten lassen sich laut internationaler Experten durch in Musik versteckte Befehle manipulieren. Amazon

Alexa und Co. machen schon jetzt für Abertausende Deutsche das Leben ein bisschen smarter. Sie wissen, wie das Wetter wird, erfüllen Musikwünsche oder managen Telefonate. Forscher von IBM und Instituten in den USA und China haben jetzt festgestellt, dass die elektronischen Diener noch wesentlich mehr können, als ihren Besitzern lieb sein kann.

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Alexa und Co. machen schon jetzt für Abertausende Deutsche das Leben ein bisschen smarter. Sie wissen, wie das Wetter wird, erfüllen Musikwünsche oder managen Telefonate. Forscher von IBM und Instituten in den USA und China haben jetzt festgestellt, dass die elektronischen Diener noch wesentlich mehr können, als ihren Besitzern lieb sein kann.

Das Fachportal Macwelt bezieht sich bei einem aktuellen Bericht auf Recherchen von The Register. Demnach lassen sich Kommandos für Google Assistant, Alexa oder Siri unauffällig in Musik unterbringen. Was für den Nutzer allenfalls als minimale Störung beim Streaming zu erkennen ist, empfangen die Sprachassistenten als Aufforderung, eine bestimmte Telefonnummer zu wählen, die Haustür zu öffnen oder sogar Geld auf ein bestimmtes Konto zu überweisen. "Die Quelle der manipulierten Songs könnten TV, Radio oder beliebige Mediaplayer sein", so die Macwelt. In einem Feldtest habe die Erkennungsrate zwischen 60 und 94 Prozent variiert. Jetzt sei es Sache der Hersteller, ihre Geräte besser gegen Manipulationen abzusichern.

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Die News Wenn Sprachassistenten fremdgehen wurde von Rudolf Huber/cid am 08.02.2018 in der Kategorie Technologie mit den Stichwörtern Sicherheit, Datenschutz, Internet, Multimedia abgelegt.

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