Wirtschaft

Reallöhne im ersten Quartal um 1,1 Prozent gestiegen

  • 21. Juni 2018, 08:42 Uhr
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Wiesbaden - Der Reallohnindex in Deutschland ist im ersten Quartal 2018 um 1,1 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal gestiegen. Der nominale Verdienstzuwachs betrug 2,7 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit.

Die Verbraucherpreise legten im selben Zeitraum um 1,6 Prozent zu. Damit liegen die Reallöhne seit dem ersten Quartal 2014 ununterbrochen über dem jeweiligen Vorjahresniveau. Am deutlichsten erhöhten sich die nominalen Verdienste im Bereich "Grundstücks- und Wohnungswesen" (+ 5,1 Prozent) und im Bereich "Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen" (+ 3,8 Prozent). Arbeitnehmer im Gastgewerbe verdienten im Durchschnitt 3,5 Prozent mehr.

Mit + 3,8 Prozent war der Verdienstzuwachs bei ungelernten Arbeitnehmern am größten, gefolgt von den Arbeitnehmern in leitender Stellung (+ 3,2 Prozent) sowie den Fachkräften und den angelernten Arbeitnehmern (jeweils + 2,7 Prozent), so die Statistiker. Die Verdienste von herausgehobenen Fachkräften sind mit + 2,2 Prozent unterdurchschnittlich gestiegen.

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