Motor

Airstream Nest: Alufrei und nicht für Europa

  • 16. April 2018, 16:10 Uhr
Bildergalerie: Airstream Nest: Alufrei und nicht für Europa
Airstream Nest. Foto: Auto-Medienportal.Net/Airstream

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Kaum zu glauben, aber wahr: Der für seine Aluminium-Wohnwagen (,,silberne Zigarren") berühmte US-Hersteller Airstream hat jetzt einen kompakten Caravan mit GfK-Außenhülle vorgestellt. Das Modell namens Nest entspricht von seinem Design und den Dimensionen her durchaus europäischen Vorlieben und Vorstellungen.

Der etwas über fünf Meter lange Nest verfügt über eine Spülwassertoilette sowie Festtanks mit rund 100 Litern Frischwasser und 120 Litern Abwasser. Die Bordelektrik speisen zwei 24-Volt-Batterien mit Konverter. Kühlschrank, Kocher und Warmwasser-Boiler versorgt ein neun Liter fassender Gastank. Das Leergewicht liegt bei 1470 Kilogramm, 300 Kilo Zuladung sind erlaubt. Die Stützlast liegt bei stolzen 177 Kilogramm.

Das Interieur des Airstream Nest verfügt über in weiß gehaltene Möbelfronten, die Arbeitsflächen der Küche kommen in dunklem Holz daher. Die Lederpolster gibt es wahlweise in dezentem Beige oder poppigem Mintgrün. Rundum an der Decke läuft ein Stauraum mit herausziehbaren Schubladen und Fächern. Zwei Grundrisse werden verfügbar sein, beide mit einem Heckeinstieg. Die im Bug angeordnete U-förmige Sitzgruppe des Nest 16 U lässt sich zum Doppelbett umbauen, im 16 FB gibt es ein festes Bett und auf der linken Seite statt der zusätzlichen Arbeitsfläche eine Sitzbank.

Mit einem Verkaufspreis von 45 900 US-Dollar (ca. 37 150 Euro) liegt der Nest wie die anderen Airstream-Produkte im Premiumsegment. Ein Export nach Europa ist allerdings noch nicht geplant. Die zusätzlichen Kosten für einen Eigenimport schätzt der deutsche Airstream-Anbieter Roka inklusive Umbau (Achse, Zugeinrichtung, 230 Volt, Gas und TÜV) auf etwa 13 000 Euro. (ampnet/gp)

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